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Manuel Feller kann den Rauswurf aus dem ÖSV-Nationalkader verstehen

Manuel Feller kann den Rauswurf aus dem ÖSV-Nationalkader verstehen

Manuel Feller kann den Rauswurf aus dem ÖSV-Nationalkader verstehen

Radstadt – Schon während des letzten Winters erzählte ÖSV-Sportdirektor Toni Giger, dass es rauer zur Sache gehen würde. So kam es auch. Er stellte einen neuen Kriterienkatalog zusammen, der die Richtlinien für eine potenzielle Kaderzugehörigkeit beinhaltete. Es hieß: Man muss zu den Top-10 gehören, sonst fliegt man leicht aus dem rot-weiß-roten Nationalkader.

Nun schwang der Salzburger das Zepter und gab den Kader für die bevorstehende WM-Saison bekannt. So erfüllten mit Christian Hirschbühl, Roland Leitinger, Michael Matt, Matthias Mayer, Hannes Reichelt, Marco Schwarz und Vincent Kriechmayr nur sieben Herren die Kriterien.

Max Franz und der durch einen Bandscheibenvorfall gehandicapte Manuel Feller sind nicht mehr dabei. Bei den Damen gehören 13 Athletinnen dem Kader von Christian Mitter an. Dem leistungsbezogen schwächeren A-Kader gehören indessen unter anderem Katharina Gallhuber, Mirjam Puchner, Eva-Maria Brem und Tamara Tippler an.

Manuel Feller kann den Rauswurf aus dem Nationalkader verstehen

Fieberbrunn – Wenn man den ÖSV-Nationalkader der bevorstehenden WM-Saison 2020/21 bei den Alpinen anschaut, erkennt man rasch, dass mit dem Tiroler Manuel Feller und dem Kärntner Max Franz zwei bekannte Namen fehlen. Beide wurden in den A-Kader zurückgestuft. Feller hatte bezüglich der Entscheidung des ÖSV-Sportdirektors Toni Giger keinerlei Probleme und zeigte sogar Verständnis für diese Entscheidung. Man muss in der besten Disziplin unter den besten Zehn der Welt sein, um ein Daseinsrecht im Nationalkader zu erhalten.

Feller will nicht, dass seine Fans in Sorge sind. Er hatte im vergangenen Winter mit den Bandscheiben zu kämpfen, war dadurch gesundheitlich angeschlagen und demzufolge nicht immer voll fit. Trotzdem gibt er nicht auf; mehr noch: er hat es selbst in der Hand, wieder in den Nationalkader aufzusteigen. Der Tiroler verlor überdies auch seinen Sponsor. So sieht Feller den Geldgeber als Privileg und keinesfalls als Recht. Ferner nutzte er die Gelegenheit, sich bei Saalbach für drei Jahre mit Aufs und Abs zu bedanken.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: kurier.at & spox.com

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