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Manuel Osborne-Paradis beendet seine Karriere

Manuel Osborne-Paradis beendet seine Karriere

Manuel Osborne-Paradis beendet seine Karriere

Invermere – Der kanadische Ski Weltcup Rennläufer Manuel Osborne-Paradis hat seine Skier an den Nagel gehängt. Der Athlet, der elf Mal auf ein Weltcuppodest kletterte, drei Rennen im Konzert der Großen gewann und bei der Ski-WM 2017 im schweizerischen St. Moritz eine Bronzemedaille gewann, hat genug. Er blickt demütig und dankbar auf seine Laufbahn zurück und bekommt heute noch Gänsehaut, wenn er seinen Werdegang nachskizziert.

Als Vierjähriger nahm er auf Mickey-Mouse-Skiern bei Kinderrennen teil und im Ski Weltcup fuhr er wie auch bei Weltmeisterschaften aufs Treppchen. Es ist schon etwas Besonderes mit seinen Kindheitsidolen in Kontakt zu sein und die gefährlichen Abfahrten zu fahren, von denen er jahrelang durch Geschichten am Kamin der Skihütte gehört hatte.

Während 16 Saisonen stand Osborne-Paradis in Kvitfjell, Gröden und Lake Louise auf dem obersten Podest. Als er in St. Moritz im Super-G die WM-Bronzemedaille gewann und Erik Guay Weltmeister wurde, war es das erste Mal, das zwei Kanadier auf ein alpines WM-Podest kletterten. Viermal nahm Osborne-Paradis an Olympischen Winterspielen teil. Bei den Spielen in Turin, die 2006 über die Bühne gingen, war er als 13. in der Abfahrt am erfolgreichsten.

Die kanadische Verbandspräsidentin Therese Brisson dankt im Namen des Skiverband dem Athleten für seine erfolgreiche Karriere. Auf dem Schnee fuhr Manny wie elektrisiert und drängte seine Teamkollegen und sich, immer die besten Leistungen abzurufen. Die Energie, der Geist und die Einstellung des nun zurückgetretenen Athleten werden weiterhin dazu beitragen, dass die nächste Skirennfahrergeneration und die Fans inspiriert werden.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: fis-ski.com

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