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Manuela Mölgg kann sich eine weitere italienische Athletin auf dem Podest vorstellen

© Gerwig Löffelholz / Manuela Mölgg (ITA)

© Gerwig Löffelholz / Manuela Mölgg (ITA)

Modena – Die Südtirolerin Manuela Mölgg verweilte vor Kurzem bei dem Messestand der FISI in Modena. Die Gadertalerin, die beim Auftaktrennen am Rettenbachferner den zwölften Platz belegte, erzählte, dass sie sich sehr über den Erfolg ihrer Mannschaftskollegin Federica Brignone gefreut habe.

Außerdem habe sie einen Traum. So träume Mölgg von einem Podest, auf dem zwei azurblaue Athletinnen stehen würden. In der Vergangenheit ist dies im Ski-Winter 2007/08 dreimal geschehen. So belegten in Panorama Denise Karbon den ersten und eben Mölgg den dritten Rang; in Lienz triumphierte erneut Karbon, während Nicole Gius den dritten Platz belegte und im slowenischen Maribor gab es mit der zweitplatzierten Mölgg vor ihrer Teamkollegin Karbon erneut zwei Azzurre auf dem Podest.

Manuela Mölgg, eine sehr sympathische und routinierte Athletin, betonte aber auch, dass der Erfolg von Brignone für die anderen sehr stimulierend sei und die Gruppe beflügeln könne. Es ist sehr schön, wenn man auf dem Podest steht. Und gerade Brignone hat zu Mölgg gesagt, dass sie noch einmal auf das Podest, und in diesem Fall mit ihr, klettern wolle. Nun wollen die beiden das Beste aus sich herausholen und dieses Ziel gemeinsam ansteuern.

Was das Rennen in Sölden betrifft, so ist Manuela Mölgg halb zufrieden. Im ersten Lauf verlief es nicht so gut, man sah ihre Schwächen. Im zweiten und entscheidenden Durchgang ging es besser. Mit Blick auf die Vorbereitung erzählte die Südtirolerin, dass sie es bevorzugte, nicht nach Südamerika zu gehen, und außerdem stand sie in diesem Sommer etwas später auf den Skiern.

Zudem erfreut sich die jüngere Schwester von Manfred Mölgg über eine gute Verfassung. Sie ist hundertprozentig fit und topmotiviert. Nun geht es zu einem kleinen Trainingslager ins Schnalstal, bevor der Weltcupslalom im finnischen Levi auf dem Kalender steht. Sie glaubt an einen Start. Und was den ersten Sieg bei einem Weltcuprennen angeht, meint die Ennebergerin, dass es Zeit wird.

Teamkollegin Federica Brignone hat 99 Rennen gebraucht. Aber das ist eine eigene, ja andere Geschichte.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.raceskimagazine.it

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