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Marc Giradelli’s Blick auf die Causa Fenninger

© marc-giradelli.com / Marc Giradelli

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Luxemburg – Bis jetzt konnte nur ein Skirennläufer fünfmal die große Kristallkugel sein Eigen nennen. Sollte Marcel Hirscher im kommenden Winter wieder ganz oben stehen, könnte er mit dem Luxemburger Marc Giradelli gleichziehen.

Giradelli, gebürtiger Österreicher, siegte in seiner von 1980 bis 1996 andauernden Karriere 46 Mal bei einem Weltcuprennen und stand in der Summe 100 Mal auf dem Podest. Sechs Disziplinenkugeln und vier WM-Goldmedaillen stehen auf seinem Konto. Nur für Olympiagold reichte es nicht ganz. Nun sprach der Luxemburger, 1963 gebürtig, über den Fall Anna Fenninger und nannte das Gezeter einen Kompromiss zwischen der Athletin und dem österreichischen Skiverband.

Doch wer kann das Ganze besser einschätzen als Giradelli selbst? Der Vorarlberger, der bis 1976 dem ÖSV angehörte, durfte nicht mehr dem Verband angehören, weil sein Vater Helmut ihn trainieren wollte. Also wechselte Giradelli den Skiverband und ging für das Großherzogtum Luxemburg an den Start, auch wenn er zunächst nicht die Staatsbürgerschaft besaß. Gewiss kann man die Geschichte Girardellis nicht mit jener von Fenninger vergleichen, zumal der Skirennläufer erst am Anfang seiner Laufbahn stand und allen alles beweisen musste.

Fenninger hingegen ist die Nummer 1 der Welt und konnte in den vergangenen Jahren jeweils die große Kristallkugel gewinnen. Aber dennoch ist die Meinung eines großen Athleten wie Girardelli interessant.  So sprach der Luxemburger, dass die Versöhnung gerade noch rechtzeitig gekommen sei. Ein Privatteam aufzustellen wäre alles andere als einfach gewesen. Im Fall Fenninger ist die beste aller schlechten Lösungen eingetroffen. Sicher, das private Mail der Skirennläuferin, das in die Öffentlichkeit gekommen ist, ist ein großes Problem.

Die österreichische Nationalmannschaft muss wissen, dass die Athletinnen und Athleten reifer und aktiver sind. Früher war es anders, man konnte nur tun, was der Trainer sagte. Es war nicht immer einfach. Und es ist nicht einfach, den ganzen Bedürfnissen einer Spitzenathletin, wie es eben die Salzburgerin ist, nachzukommen. Sie schreien nach Sonderbehandlungen, aber können auch etwas mehr. Man darf nie über alle Limits gehen, zumal sich sonst innerhalb des Teams Spannungen entladen und separate Gruppen entstehen.

Wird nun alles anders sein, für Anna, die Trainer und für die Mannschaft? Giradelli glaubt nicht daran. Für ihn sind die Verantwortlichen und der Betreuerstab professionell. Auch wenn der Skirennsport kein Mannschaftssport an für sich ist, muss sich jeder einzelne Athlet auch innerhalb des Teams beweisen und hart arbeiten. Das ist dann gleich, ob es im Training oder beim Rennen selbst ist. Auf der Piste gibt jeder das Beste für sich selbst.

Marc Giradelli ist damals mit seinen Eltern gegangen, die Geschichte und der Erfolg gaben ihm Recht. Diese Geschichte jedoch als Vorbild für Anna Fenninger zu nehmen wäre sicher nicht ratsam. Auch wenn sich die Zeiten geändert haben, die Athleten noch selbständiger und kommunikativer sind, steht hinter jedem Erfolg ein Team, welches Woche für Woche hart arbeitet und nicht täglich im Scheinwerferlicht steht.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.raceskimagazine.it

 

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