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Marcel Hirscher fährt bei Riesentorlauf-Sieg auf der Gran Risa die Konkurrenz in Grund und Boden

Marcel Hirscher fährt bei Riesentorlauf-Sieg auf der Gran Risa die Konkurrenz in Grund und Boden

Marcel Hirscher fährt bei Riesentorlauf-Sieg auf der Gran Risa die Konkurrenz in Grund und Boden

Alta Badia-Hochabtei – Der Österreicher Marcel Hirscher hat auf der Gran Risa seinen fünften Sieg in Folge gefeiert. Er triumphierte in einer Zeit von 2.25,42 Minuten. Dabei deklassierte er die Konkurrenz. Henrik Kristoffersen aus Norwegen riss als Zweiter einen Rückstand von 1,70 Sekunden auf, und der überraschend gut fahrende Žan Kranjec (+1,82) aus Kroatien wurde Dritter.

Hirscher, der in beiden Läufen die Bestzeit in den Schnee krallte, sagte am Ende: „Der zweite Lauf war schon geil. Ich habe alles gegeben, weil ich weiß, dass Henrik unbedingt gewinnen will. Es ist richtig gut gegangen. Es war ein bisschen Nervosität dabei, aber vielleicht braucht es das. Dass es ein Rekord ist, war mir gar nicht bewusst. aber es hört sich unglaublich an, und man kann es gar nicht fassen.“

Kristoffersen musste die Überlegenheit des Salzburgers neidvoll anerkennen und Kranjec konnte über den dritten Platz jubeln. Bester Schweizer wurde Justin Murisier (+2,07), der genau um eine Viertelsekunde an einem Podestplatz vorbeifuhr und den vierten Rang belegte. Der US-Amerikaner Ted Ligety machte im Finale zwei Ränge gut und landete am Ende mit 2,23 Sekunden Rückstand auf Hirscher auf Position fünf. Der Schwede Matts Olsson (+2,27) zeigte zwei konstante Läufe und wurde Sechster. Hirschers Teamkollege Manuel Feller (+2,33) schwang als Siebter ab.

Luca De Aliprandini (+2,50) bewahrte die Azzurri vor einem sehr großen Heim-Debakel und schwang als Achter ab. Bester Franzose wurde Alexis Pinturault (+2,80), der als Neunter im Klassement geführt wurde. Kristoffersens Teamkollege Leif Kristian Nestvold-Haugen (+2,85) rundete die besten Zehn des heutigen Riesenslaloms ab. Roland Leitinger (+2,94) und Stefan Brennsteiner (+3,14) aus Österreich klassierten sich auf den Plätzen zwölf und 13.

Florian Eisath (+3,43) aus Südtirol konnte nicht zufrieden sein und belegte nur Rang 16. Noch schlechter erging es Lokalmatador Manfred Mölgg (+3,71), der hinter dem Schweizer Jungstar Loïc Meillard (+3,46) 19. wurde. Punkte gab es auch für die Swiss-Ski-Athleten Gino Caviezel (+3,80) und Luca Aerni (+3,98). Letzterer fuhr mit der sehr hohen Startnummer 72 auf Rang 21. Der Deutsche Alexander Schmid (+4,95) reihte sich auf Position 26 ein.

Der Südtiroler Riccardo Tonetti, zur Halbzeit noch auf dem sehr aussichtsreichen 13. Platz gelegen, beging einen sehr großen Fehler und wurde bis ans Ende des Feldes gespült. Nicht ins Ziel kamen Tommy Ford aus den USA und der im Europacup so erfolgreiche Vorarlberger Johannes Strolz. Der nächste reguläre Riesentorlauf findet am Dreikönigstag 2018 auf dem Chuenisbärgli in Adelboden statt. Zuerst wird noch morgen ein Parallel-Riesenslalom auf der Gran Risa ausgetragen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Offizieller FIS Endstand: Riesenslalom der Herren in Alta Badia 2017

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