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Marcel Hirscher freut sich über erworbenes Know-how in Hinblick auf Olympia 2018

Marcel Hirscher freut sich über erworbenes Know-how in Hinblick auf Olympia 2018

Marcel Hirscher freut sich über erworbenes Know-how in Hinblick auf Olympia 2018

Der Trip zum Speed-Weltcup nach Korea hat sich nicht nur für Marcel Hirscher (7. im Super-G) voll ausgezahlt. Auch die Atomic-Servicecrew hat wertvolle Rückschlüsse in Hinblick auf Olympia 2018 gewonnen. Zuversichtlich stimmt auch die Gegenwart. Vor dem letzten Saisondrittel hat das Atomic-Team bei den Herren Chancen auf fünf Kristallkugeln…

Die Kristall-Kandidaten: Peter Fill (4. und 5. in Jeongseon), ist 2. der Abfahrtswertung hinter dem verletzten Aksel Lund Svindal; Aleksander Aamodt Kilde (3. im Super-G hinter Svindal und Weibrecht); Marcel Hirscher als Nr. 2 im Slalom und Leader im Riesentorlauf und Gesamt-Weltcup.

„In den Speed-Disziplinen wird wohl Jansrud unser Hauptgegner, im Slalom klarerweise Kristoffersen. Alles ist möglich, spannend, wir arbeiten konzentriert weiter“, so Atomic Race Director Christian Höflehner.

In Jeongseon imponierte ihm Marcel Hirscher im abfahrtsähnlichen Super-G (Marcel: „Nur ein paar Regenbogenschwanzler statt Kurven!“). Dank erstklassigen Jobs der Servicecrew (Edi Unterberger / Thomas Graggaber) 36 wertvolle Speed-Punkte, macht solide 134 Zähler Vorsprung insgesamt. Noch zu fahren: 3 Abfahrten, 3 Super-Gs, (Marcel startet in zweien), 1 Kombination, 5, vielleicht sogar 6 Rennen in seiner Paradedisziplin RTL, drei Slaloms, ein City-Event. Also: beste Aussichten.

Was für Marcel Hirscher noch mehr wert ist als die 36 Punkte: das erworbene Know-how in Hinblick auf Olympia 2018. Training auf dem olympischen RTL-Hang („nicht schwierig, aber olympiawürdig“), Wissen um Abläufe, Transportwege und den Umstand, dass Betten nicht serienmäßig in den Zimmern sind.

Die Atomic-Unit um Christian Höflehner erledigte derweil wichtige Olympia-Tasks. „Christoph Silbergasser hat sich nach geeigneten Teststrecken, ich mich nach Optionen für‘s Headquarter und die Unterbringung der Serviceleute umgesehen. Die Unterstützung von Atomic Korea ist wichtig. Ihre Fahrzeugflotte half uns, die einstündige Bus-An- und Abreise einzelner Athleten deutlich zu verkürzen.“

Höflehner: „Der trockene, aggressive Schnee erinnert an Colorado. Dort ist bekanntlich Travis Ganong, dessen Knochenprellung im Knie hier leider wieder akut wurde, Vize-Weltmeister geworden. Peter Fill kommt ebenso gut damit zurecht, Aleksander Kilde kann sowieso alles.“

Hinter den Atomic-Stars von heute etabliert sich die starke Generation Korea 2018: Mit den Slalom-Assen Manuel Feller, Marco Schwarz, Marc Digruber. Mit Andreas Sander, der in Jeongseon mit Rang 10 sein All-Time-High im Super-G einstellte. Kostelic-Nachfolger Filip Zubcic (heuer schon 2 x Top-15 im RTL) gehört ebenso dazu wie die Schweizer Thomas Tumler und Mauro Caviezel (Super-G-5. beim Saisonfinale 2015, derzeit verletzt). Als ÖSV-Geheimtipps Mario Karelly und Daniel Danklmaier (aktuell verletzt), die Slalom-Shootingstars Katharina Huber und Katharina Gallhuber und ihre Speed-Pendants Mirjam Puchner und Stephanie Venier (holte in Garmisch am Sonntag als Super-G-12. ihre 5. Top-15-Platzierung in diesem Winter).

Und nicht zuletzt Ester Ledecka, die in Korea Historisches anvisiert: Die 20-jährige tschechische Snowboard-Weltmeisterin will 2018 auf einem UND auf zwei Brettern um Medaillen fahren. Ihre erste Alpin-Appearence am Wochenende in Garmisch verlief vielversprechend: 24. in der Abfahrt, Rang 25 im Super-G auf Anhieb.

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