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Marcel Hirscher gewinnt Riesenslalom Opening in Sölden

Marcel Hirscher gewinnt Riesenslalom Opening in Sölden

Marcel Hirscher gewinnt Riesenslalom Opening in Sölden

Sölden – Der erste Riesentorlauf des WM-Winters 2014/15 ist Geschichte. Gewonnen hat ihn der Österreicher Marcel Hirscher. Im Ted-Ligety-Stil vergangener Jahre schockte der 25-Jährige die gesamte Konkurrenz und siegte am Ende mit einer Gesamtzeit  von 2.28,09 Minuten. Er sagte: „Nervös bin ich schon. Es war nicht einfach. Es war schon lange nicht mehr so anstrengend. Ich weiß gar nicht, wo ich schnell war – aber ich glaube, im Flachteil. Das Zeug schiebt momentan so an, das ist ein Wahnsinn. Den Vorsprung habe ich nicht glauben können. Aber voll cool, ich habe echt eine Freude. Ich bin so knapp dran am weinen. Das ganze Team hat sich so reingehängt und es hat sich voll ausgezahlt. Es wurde sehr viel entwickelt am Ski. Wir haben noch einiges in petto und es taugt mir total.“

Zweiter des heutigen Tages wurde der Deutsche Fritz Dopfer, der bereits einen Respektabstand von 1,58 Sekunden auf Hirscher aufwies. Der DSV-Athlet meinte: „Bisher ist mir dieser Hang noch nicht gelegen. Dass es gleich beim ersten Rennen so gut läuft, ist schön. Im ersten Lauf hatte ich sicherlich einen Vorteil mit der Nummer, den habe ich genützt. Im zweiten Lauf habe ich gezeigt, dass es zwei gute Läufe braucht – das ist mir gelungen!“

Dritter wurde Alexis Pinturault. Der junge Franzose lag schon 2,06 Sekunden hinter dem furios fahrenden Sieger aus dem Salzburger Land. Apropos Salzburger Land. Im Jahre 2005, also vor einer gefühlten Ski-Ewigkeit sorgte Hermann Maier für den letzten Sieg eines Österreichers hier auf dem Rettenbachferner.

Offizieller FIS Endstand – Riesenslalom der Herren in Sölden

Vierter, und das mit einer mickrigen Hundertstelsekunde Rückstand auf Pinturault, wurde der Pitztaler Benjamin Raich, der somit zum vierten Mal denkbar knapp das Podium beim ersten Saisonrennen im Ötztal verpasste. Dennoch zeigte er sich zufrieden und meinte: „Natürlich ist es schade. Eine Hundertstel schneller fahren war sicherlich drinnen. Aber ich bin mit meiner Leistung zufrieden, es ist sicher nicht einer meiner Lieblingshänge. Aber vielleicht muss ich einfach nochmal wiederkommen. Im Steilhang habe ich einige Male quergestellt – das ist nicht immer notwendig. Die Hundertstel findet man leicht. Es war ein guter Anfang. Ich freue mich auf die Rennen, die noch kommen. Die liegen mir vielleicht auch besser, als da.“

Auf Rang fünf fuhr der Franzose Victor Muffat-Jeandet (+2,14). Sechster wurde der Italiener Davide Simoncelli (+2,29). Hinter dem auf Position sieben klassierten Finnen Marcus Sandell (+2,67) kam Thomas Fanara (+2,85) als Drittbester der Equipe Tricolore auf Rang acht. Roberto Nani, ein weiterer Azzurro, belegte den neunten Platz und hatte genau drei Sekunden Rückstand auf den strahlenden Triumphator Marcel Hirscher.

Zehnter wurde der überlegene Sieger der vergangenen drei Jahre, Ted Ligety. Der US-Amerikaner, der nach dem ersten Lauf noch knapp zwei Zehntelsekunden hinter Hirscher lag und zum vierten Mal en suite am Rettenbachferner siegen wollte, leistete sich einen schweren Fehler beim Übergang ins Flache. Am Ende musste er das Tempo stark drosseln. Mit 3,02 Sekunden Rückstand und Platz zehn hatte sich der 30-Jährige das Sölden-Abenteuer 2014 gewiss anders vorgestellt.

Offizieller FIS Endstand – Riesenslalom der Herren in Sölden

Knapp an den Top-10 schlitterten die beiden Eidgenossen Carlo Janka (+3,12) und Justin Murisier (+3,22) auf den Rängen elf und zwölf vorbei. Eine sehr gute Leistung zeigte auch der Südtiroler Florian Eisath (+3,30), der sich am Ende des heutigen Tages auf dem 13. Platz im Schlussklassement wieder fand. Der junge Schweizer Manuel Pleisch zeigte vor allem im zweiten Durchgang, was in ihm steckt, und preschte mit Laufbestzeit vom 28. Platz noch auf Position 16. Christoph Nösig, der in Sölden wohnt und heute den 19. Rang (+4,17) belegte, meinte: „Es war schön, dass ich wieder mal bei einem Weltcuprennen dabei war. Im ersten Lauf war es schon sehr schwierig. Es ist doch ein Unterschied, ob man trainiert oder ein Rennen fährt.“

Teamkollege Philipp Schörghofer kam mit einem Rückstand von knapp fünf Sekunden auf Hirscher nicht in die Gänge und belegte den 26. Rang. Letzter, jedoch aufgrund eines sehr schweren Schnitzers, wurde der DSV-Athlet Stefan Luitz. Angesichts des übergroßen Rückstands von nahezu elf Sekunden wird es auch nicht für Punkte reichen.

Das Sölden-Wochenende kann sich aus der Sicht des ÖSV sehen lassen. Zwei Salzburger Athleten, in persona Anna Fenninger und Marcel Hirscher siegten. Und mit einem dritten (Eva-Maria Brem) und zwei vierten Plätzen (Kathi Zettel und Benni Raich) kann sich die Bilanz durchaus mehr als sehen lassen. Ein Lob gebührt auch Fritz Dopfer, der in Abwesenheit von Felix Neureuther eine grandiose Vorstellung zeigte. Ferner mussten die Konkurrenten von Ted Ligety einsehen, dass dieser auch nur mit Wasser kocht und vor Fehlern nicht gefeit ist. Auf die nächsten Rennen, sprich die Slaloms in Levi und Riesentorlaufbewerbe in Aspen, können wir uns freuen. Die Sölden-Entscheidungen machen Appetit auf mehr.

Bleibt das Fazit von ÖSV-Trainer Andi Puelacher: „Es ist super für uns. Marcel hat im zweiten Lauf gezeigt, wie stark er im Riesentorlauf ist. Was mich besonders freut ist der Benni, schade dass es nicht für das Podest gereicht hat. Was mir nicht gefällt, ist der Rest. Da müssen wir den Hebel ansetzen. Schörghofer ist zu schön, zu brav gefahren – damit gewinnt man kein Rennen.“

Offizieller FIS Endstand – Riesenslalom der Herren in Sölden

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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