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Marcel Hirscher gewinnt Slalom in Adelboden

Marcel Hirscher gewinnt Slalom in Adelboden

Marcel Hirscher gewinnt Slalom in Adelboden

Marcel Hirscher gewinnt in einer Zeit von 1:58.66  den Slalom Klassiker auf dem Chuenisbärgli in Adelboden. Der Salzburger setzte sich dabei mit einem Vorsprung von 27 Hundertstel Sekunden vor dem im Slalomweltcup in Führung liegenden Ivica Kostelic aus Kroatien und dem Italiener Stefano Gross durch. Für Gross war dies sein erstes Skiweltcup Podium in seiner Laufbahn.

Marcel Hirscher: „Es funktioniert sehr geil. Mir fehlen da die Worte. Die Beständigkeit macht dann auch das Selbstvertrauen aus. Es ist ja auch schon meine fünfte Weltcupsaison, ein bisserl Routine muss ich schon auch kriegen. Ich hab schon gemerkt, dass ich einmal den Speed verloren habe und gewusst, dass der Ivica vorne ist. Da musste ich alles auf eine Karte setzen.“

ÖSV-Cheftrainer Mathias Berthold: „Alle Achtung, ich ziehe langsam meinen Hut vor Marcel. Drei Rennen hintereinander gewinnen ist eine tolle Sache. Hier in Adelboden auf diesem schwierigen Hang, sehr stark. Dass er abheben könnte, befürchte ich gar nicht. Man muss den Ball flach halten. Auf die anderen darf man nicht draufhauen, die melden sich zurück – so wie heute Mario.“

Mit seinem fünften Saisonsieg baut Hirscher die Führung im Gesamtweltcup weiter aus. Der Salzburger führt nun mit 230 Punkten vor Ivica Kostelic und 269 Punkte vor dem Norweger Aksel Lund Svindal.

Während die ersten Starter im Finale „nur“ mit der ruppigen Piste zu kämpfen hatten, wurde bei den Top 10 im 2. Durchgang der Nebel immer dichter.

Als zweitbester Österreicher reihte sich Mario Matt, trotz eines Fehlers auf dem 4. Rang ein und konnte sich, nach Platz 9 in Flachau, über seine beste Saisonplatzierung freuen.

Mario Matt: Letztes Jahr war ich hier auch Vierter. Heute hab ich mit viel Glück einen Ausfall verhindert. Ich bin heuer mit anderen Zielen in die Saison gegangen, aber es hat bisher nicht sein wollen. Ich hab immer nur Teilzeiten gehabt. Ich bin sehr froh, dass es heute gereicht hat.

Hinter dem Franzosen Jean-Baptiste Grange feierte DSV Rennfahrer Fritz Dopfer mit Platz 6 die beste Weltcup Slalom Platzierung seiner Karriere.

Nach einer Verletzungspause und bei seinem zweiten Comeback Rennen beendete Michael Janyk, nach Platz 14 in Zagreb, das Rennen in Adelboden auf Rang 7.

Auch bei Benjamin Raich zeigt die Formkurve deutlich nach oben. Nach seinem gestrigen 2. Platz beim Riesenslalom auf dem Chuenisbärgli, konnte er sich heute trotz Startnummer 16, mit Rang 8 erstmals in den Top 10 der Slalomartisten platzieren.

Der US Amerikaner Nolan Kasper aus den USA und der Slowene Mitja Valencic komplettierten die Top 10.

Rainer Schönfelder, der sich mit Laufbestzeit im 2. Durchgang vom 29. auf den 14. Platz vorschob konnte nach über zwei Jahren (15.11.2009 in Levi wurde er 20.) wieder Weltcuppunkte im Slalom für sich verbuchen.

Rainer Schönfelder: „Es ist wunderbar im Ziel zu sein, abzuschwingen und zu wissen, man macht Punkte. Das ist ein sehr gutes Gefühl. Selbst im engsten Kreis ist diskutiert worden, ob ich weitermachen soll. Das zeigt, dass ich der zachste bin. Ich möchte mich auch bei allen Bedanken, besonders bei meiner Freundin – denn die weiß, wie hart es wirklich war.“

Offizieller FIS Endstand beim Slalom der Herren in Adelboden

 

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