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Marcel Hirscher: „In Zagreb bin ich eines der besten Rennen meines Lebens gefahren“

"Mein Ziel ist: immer so schnell wie möglich zu fahren."

"Mein Ziel ist: immer so schnell wie möglich zu fahren."

Marcel Hirscher hat die Pause genossen. „Ich war komplett offline, hab viel Zeit mit meiner Familie, mit Laura und Freunden verbracht und mit unserem neuen Hund Timon und hab daheim super trainiert“, sagt der Racer, der sich in den vergangenen Tagen in seinem Idealklima – im steirischen Gaal, unweit des „Red Bull Rings“ – wieder rennscharf gemacht hat, um den Sljeme in Zagreb zum Spielberg zu machen. „Weil dort“, sagt er, „bin ich vor einem Jahr eines der bisher besten Rennen meines Lebens gefahren…“

Nein, niemand ist etwas entgangen: Das, was Marcel Hirscher als eines seiner besten Rennen bezeichnet, kann nach drei Ausfällen in Zagreb nur der 15. Platz mit 1,45 Sekunden Rückstand im Vorjahr gewesen sein. Warum bei fünf Weltcupsiegen, 17 Podestplätzen im persönlichen „Best of Race“ Marcel Hirschers just dieses Event ein Ranking bekommt? „Weil dieses Rennen gemessen an den Rahmenbedingungen eine große Leistung war! Ich war krank, mir war sauschlecht, ich hatte total Schüttelfrost und eigentlich wollte ich w.o. geben. Aber: Ich bin gefahren. Und habe mir diesen 15. Platz wirklich mit dem letzten Rotz erkämpft.“

Der Sljeme, das Rote Trikot und die PISA-Studie

Ein überraschendes Statement für den Botschafter der Leichtigkeit auf Skiern. „Fünfzehnter wär schon voll ok, wenn’s besser geht – umso besser“, nennt Marcel Hirscher sein Ziel für den Nachtslalom auf dem Sljeme. Ist das nicht etwas zu bescheiden für den Zweiten im Gesamtweltcup? „Nein, pragmatisch: Ich orientier mich an meinen besten Resultaten, da weiß ich, das hab ich schon einmal zusammengebracht. Würde ich das nicht immer gefragt, ich hätte nie eine Platzierung als Ziel. Mein Ziel ist: immer so schnell wie möglich zu fahren.“

Dass er in Zagreb wieder das Rote Trikot des Gesamtweltcupleaders überstreifen könnte, quittiert Marcel Hischer auch mit einem Bonmot: „Da heißt’s immer in der PISA-Studie, die österreichischen Schüler sind so schlecht in Mathe, aber das kann nicht sein, wenn die Leut so gern mit Weltcuppunkten rechnen. Wenn – dann, hätt i – war i: Das ist für mich nicht so sexy. Was ich spannend finde, ist, wie knifflig die derzeitigen Verhältnisse für das Race-Setup sind: einen Zehntelmillimeter beim Kantentuning danebengreifen und du kannst schon heimgehen. Das ist ja das Geile an unserem Sport.“ Das Training in Gaal war auch geil, sagt er, „ähnliche Temperatur, ähnliche Geländeeigenschaften, Salz in der Piste, super Rennvorbereitung“. Wo doch mit dem Red Bull Ring auch eine Rennstrecke für ihn als PS-Enthusiasten in nächster Nähe war. „Da komm ich dann in der Off-Season her“, meinte Marcel, während Edi Unterberger, seine ATOMIC-Servicekoryphäe, die engste Wahl von zehn Paaren Slalomskiern für Zagreb vortunte. Damit der Racer den Sljeme zu seinem Spielberg machen kann…

 

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