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Marcel Hirscher muss niemandem mehr etwas beweisen

Marcel Hirscher muss niemandem mehr etwas beweisen (Foto: Walter Schmid / Skiweltcup.TV)

Marcel Hirscher muss niemandem mehr etwas beweisen (Foto: Walter Schmid / Skiweltcup.TV)

Altenmarkt – In etwas mehr als zwei Wochen beginnt die Ski-Weltcupsaison 2016/17. Auch für Marcel Hirscher. Er berichtet, dass die Zeiten bei den bisherigen Vergleichen mit den ÖSV-Teamkollegen eher bescheiden waren. Aber das beunruhigt den fünffachen Gesamtweltcupsieger nicht. Der Salzburger meint, dass er nichts mehr erreichen muss. Sein persönliches „Sackerl“ ist im Plus. Er darf noch, aber muss nichts mehr. Eine Situation, die ihn sehr entspannt auf die kommende Saison blicken lässt.

Trotzdem ist Hirscher wie jedes Jahr vor dem Saisonauftakt aufgeregt: „Auch, wenn ich den Anschein nicht mache, bin ich jedes Mal vor Sölden super nervös. Ich kann und muss im Training nicht an die Grenze gehen. Wenn ich eine Startnummer trage und es echt um etwas geht, wird sich herausstellen. ob ich schnell bin oder nicht.“

Auf die Frage nach dem möglichen sechsten Gesamtweltcupsieg in Folge antwortete Hirscher: „Ich glaube, ich wäre schon enttäuscht, wenn man mich nicht danach fragen würde, aber wir alle wissen, dass es kein Spaziergang und keine Selbstverständlichkeit ist. Die Statistik spricht auf jeden Fall gegen mich. Ich werde es versuchen, keine Frage, aber zu was es reichen kann, wird sich herausstellen.“

Der 27-Jährige erzählt, dass die Bedingungen in der Gletschervorbereitung aufgrund des Wetters gut gewesen seien und dass er bereits rund 15 Skitage abgespult habe. Ferner habe er an der Kondition und der Kraft gearbeitet.

Der Salzburger war überdies flexibler in der Einteilung seiner Zeit. Es tat ihm gut, etwas Abstand zu gewinnen. Was sind seine Ziele? Schenkt man dem Österreicher glauben, hat er kein fix festgelegtes Ziel. Er wird in der nächsten Woche am Rettenbachferner trainieren um gut in die neue Saison zu starten. Des Weiteren will er den Super-G in Beaver Creek bestreiten. Ob sich weitere Speedrennen ausgehen, weiß er noch nicht.

Verläuft der Saisonstart keinesfalls nach Wunsch, blickt er auf die WM im Februar 2017 in St. Moritz. Dabei arbeitet Hirscher mit einem neuen Physiotherapeuten. Josef Percht heißt der neue Mann, der den entspannten Salzburger fit macht.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quellen: www.krone.at, www.kleinezeitung.at

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