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Marcel Hirscher will sich weiterhin auf Technikdisziplinen konzentrieren

© Servus TV / Marcel Hirscher will sich weiterhin auf Technikdisziplinen konzentrieren.

© Servus TV / Marcel Hirscher will sich weiterhin auf Technikdisziplinen konzentrieren.

Annaberg – Der 26-jährige Marcel Hirscher hat im Skirennsport alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. In der bevorstehenden Saison möchte er zum fünften Mal in Folge die große Kristallkugel in die Höhe stemmen. Doch dennoch bleibt der Salzburger bescheiden.

Der Skirennsport macht ihm Spaß. Und Hirscher hat keine Motivationsprobleme, auch wenn in diesem Winter weder eine Weltmeisterschaft noch Olympische Winterspiele auf dem Programm stehen. Der Salzburger, der in seiner Laufbahn 31 Weltcuprennen für sich entschieden hat, möchte erfolgreich sein und sein Bestes versuchen. Er geht mit weniger Erwartung in die neue Saison und betont, dass jedes Rennen für ihn ein Höhepunkt sei. Neue Erkenntnisse im Materialbereich, die er aber nicht verrät, stimmen ihn optimistisch und zuversichtlich. Auf die Frage, ob er nun auch im Speedbereich Fuß fassen will, antwortete der 26-Jährige, dass es ihm lieber sei, in zwei Bewerben vorne mitzumischen als in vier Disziplinen Mittelmaß oder am Ende des Feldes klassiert zu sein.

Einige meinen, Hirscher sei ein Selbstdarsteller. Der Skirennläufer konterte, dass das auch zum Job gehöre, aber deswegen poste er noch lange keine Schnappschüsse vom Urlaub. Für ihn ist es wichtiger, am Boden zu bleiben und die Dinge des Alltags zu schätzen. Als Beispiele führte der Sportler einen Tag am See oder Erlebnisse in der Natur an. Und bei aller Bescheidenheit ist Hirscher auch nachdenklich. Letzthin haben die Flüchtlingsfrage und das Erdbeben in Chile dazu beigetragen. Von letzterem sind seine Mannschaftskollegen gerade noch davon gekommen. Die Einfachheit Hirschers kommt zur Geltung, als er sagte, dass es langweilig wäre und an seinem Reiz verlöre, wenn man immer nur gewinnen würde.

Das ganze Tohuwabohu rund um den Fall Anna Fenninger hat keinem gut getan. So sieht es Marcel Hirscher, der auch den Dialog mit der ÖSV-Athletin gesucht hat. Trotzdem hat er nicht alle Details erfahren. Der Salzburger ist eben einer, der die Werte woanders sieht, und das macht ihn zu einem zufriedenen und bodenständigen Charakter.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: derstandard.at

 

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