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Marco Odermatt denkt oft an seinen verstorbenen Freund

Marco Odermatt denkt oft an seinen verstorbenen Freund (Foto: © Ch. Einecke (CEPIX))

Marco Odermatt denkt oft an seinen verstorbenen Freund (Foto: © Ch. Einecke (CEPIX))

Sölden – Der junge Schweizer Skirennläufer Marco Odermatt ist mit sechs Junioren-WM-Goldmedaillen und zwei Podestplatzierungen im Ski Weltcup ohne Zweifel der Senkrechtstarter schlechthin.

Er möchte weiterhin zu Höhenflügen ansetzen. So will er auch irgendwann mit dem Gleitschirm fliegen. Doch das Thema hat er zunächst auf Eis gelegt. Der Grund ist ein tragischer, vor nahezu einem Jahr stürzte der junge Eidgenosse Gian Luca Barandun in den Tod.

Baranduns Tod hat Odermatts Einstellung zum Leben verändert. Er weiß, dass alles schnell vorbei sein kann, und man aus einem glücklichen Leben gerissen wird. Zu Hause hängt ein Bild des Abfahrtstalents und Odermatt hat seinen Helm mit dem Namen Baranduns verziert.

In den Sommereinheiten in Magglingen dachte Odermatt viel an seinen Freund. Er weiß, dass dieser oft noch mehr trainiert hat. So kann Barandun auch im Stillen ein Begleiter sein, wenn es darum geht, sich noch mehr zu motivieren.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.blick.ch

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