7 Dezember 2020

Marco Odermatt hat die Riesenslalom-Halbzeitführung in Santa Caterina inne

Marco Odermatt übernimmt Führung beim Riesenslalom in Santa Caterina am Montag
Marco Odermatt übernimmt Führung beim Riesenslalom in Santa Caterina am Montag

Santa Caterina – Eigentlich hätte der zweite Riesentorlauf der Herren im norditalienischen Santa Caterina gestern stattfinden sollen. Doch er wurde auf heute verschoben. Sei es, wie es ist: Nach dem ersten Durchgang führt der Schweizer Marco Odermatt vor dem Norweger Leif Kristian Nestvold-Haugen und dem Franzosen Alexis Pinturault. Die Startliste (gleich nach Eintreffen) und den Liveticker für den Finallauf finden sie in der Menüleiste oben.

Marco Odermatt: „Es war nicht ganz einfach, auch wenn der Schnee sicher viel mehr zum Skifahren einlud. Die Piste war auch etwas ruhiger und nicht ganz so hart. Man musste die richtige Mischung finden zwischen Druck geben und laufen lassen. Das ist mir sehr gut gelungen. Im Finallauf werde ich natürlich alles geben, dann werden wir sehen auf welchen Platz ich ins Ziel komme.“

 

Daten und Fakten zum Ski Weltcup Auftakt 2020/21
2. Riesenslalom der Herren in Santa Caterina Valfurva

Offizielle FIS-Startliste 1. Durchgang – Start 10.00 Uhr
Offizieller FIS-Liveticker der Herren 1. Durchgang **
Offizieller FIS Zwischenstand nach dem 1. Durchgang
Offizielle FIS-Starliste 2. Durchgang – Start 13.00 Uhr
Offizieller FIS-Liveticker der Herren 2. Durchgang **
Offizieller FIS-Endstand Riesenslalom Herren in Santa Caterina

** Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

Odermatt, der eidgenössische Jungspund benötigt, für seinen ersten Lauf eine Zeit von 1.04,03 Minuten. Der Wikinger Nestvold-Haugen reißt als Zweiter 19, der Franzose Pinturault als Dritter 24 Hundertstelsekunden Rückstand auf. Hinter dem routinierten Mann der Equipe Tricolore beendete Tommy Ford (+0,43) den ersten Durchgang auf Rang vier. Nestvold-Haugens Landsmann Henrik Kristoffersen (+0,60) schwingt als Fünfter ab und ist um acht Hundertstelsekunden schneller als der Dritte von Sölden: Und das ist der Schweizer Gino Caviezel auf Platz sechs.

Den siebten Platz teilten sich der Wikinger Aleksander Aamodt Kilde und der Swiss-Ski-Athlet Loic Meillard (+je 0,76). Auf den Rängen neun und zehn finden wir den Franzosen Mathieu Faivre (+0,81) und den gut fahrenden Slowaken Adam Zampa (+0,83). Mit dem auf Position elf gereihten Alexander Schmid (+0,85) kratzt ein Deutscher an den Top-10; der DSV-Mann ist auf die Hundertstelsekunde gleich schnell wie der Slowene Zan Kranjec, der vor zwei Tagen an Ort und Stelle nach dem ersten Lauf den Platz an der Sonne innehatte.

Für die ÖSV-Herren verläuft der erste Durchgang alles andere als nach Plan. Roland Leitinger (17.; +1,12), Marco Schwarz (22.; +1,38) und Magnus Walch (26.; + 1.67) haben sich für den Finallauf qualifiziert, liegen aber fernab der besten 15 des Klassements. Manuel Feller (33.), Vincent Kriechmayr (45.), Stefan Brennsteiner (46.) und Adrian Pertl (59.) sind im 2. Durchgang leider nicht mehr dabei.

Stefan Luitz aus Deutschland reißt als 18. des ersten Laufs 1,13 Sekunden Rückstand auf Odermatt auf. Odermatts Mannschaftsollegen Daniel Yule (+1,19), Justin Murisier (+1,54) und der Südtiroler Riccardo Tonetti (+1,75) reihen sich auf den Rängen 20, 23 und 27 ein. Filip Zubcic, kroatische Sieger des Rennens von vorgestern, befindet sich auf Platz 21 und wird im zweiten Durchgang wohl mehr zeigen (müssen).

Roland Leitinger: „Heute hat es sich um einiges besser angefühlt. Auf den 1. Durchgang kann ich aufbauen. Bei diesem knappen Rennen ist noch ein Sprung nach vorne möglich. Hier kann man Vollgas geben, dabei muss ich ein paar Schwünge noch mehr auf Zug bleiben, dann sollte es für den Finallauf passen.“

Marco Schwarz: „Mein Lauf war leider nicht fehlerfrei. Es waren sehr gute Schwünge dabei, aber im Flachen auch ein Fehler. Das muss ich im Finallauf besser machen. Es ist noch einiges möglich, die Abstände sind gering. Jetzt heißt es Vollgas geben und einen fehlerfreien Lauf in Ziel bringen.“

Manuel Feller: „Es ist einfach zu einfach gegangen. Ich hab mir gedacht, das gibt’s ned, ich geh nicht blau, es geht einfach von der Hand. Das ist aber meistens kein gutes Zeichen.“

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Stand nach 44 Rennläufern

Offizieller FIS Zwischenstand: Riesenslalom der Herren in Santa Caterina Valfurva – wird nachgereicht

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