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Marco Schwarz und Manuel Feller blasen auf der Planai zur Attacke.

Marko Schwarz will beim Nightrace von oben bis unten attackieren

Marko Schwarz will beim Nightrace von oben bis unten attackieren

Schladming – Nun sind die Ski Weltcup Slalom Asse in Schladming im Einsatz. Am heutigen Tag steht auf der Planai das sagenumwobene Flutlichtrennen auf dem Programm. Auch wenn keine Fans zugelassen sind, wollen Henrik Kristoffersen und Co. ein Spektakel liefern. Der Wikinger hofft, seine alte Form zu finden. Im letzten Jahr gewann er vor dem Franzosen Alexis Pinturault und dem Schweizer Daniel Yule.

Heuer wollen die Österreicher Gas geben. Marco Schwarz und Manuel Feller duellieren sich im Kampf um die kleine Kristallkugel. Man will die Enttäuschung des Vorjahres, als Michael Matt als bester ÖSV-Athlet auf Rang 15 landete, vergessen. Schwarz ist sicherer und vor allem konstanter geworden. Der Kärntner spricht von einer sehr guten Saison und will auf der Planai von oben bis unten attackieren und natürlich um den Sieg mitkämpfen. Er sieht in den eigenen Teamkollegen die großen Konkurrenten.

Manuel Feller, der, wenn man den zweiten Auftritt in Flachau beiseiteschiebt, mit Top-Resultaten aufhorchen ließ, will aus Fehlern lernen. Er weiß, dass es in der Steiermark steile Tore und parallel dazu fast keine Übergänge gibt. Man muss immer ans Limit gehen, zumal es in der Summe rund 20 Athleten gibt, die aufs Podest klettern können. Michael Matt will erfolgreich sein und dafür sorgen, dass die bisher etwas durchwachsene Winter zufriedenstellend endet. Ein gutes Resultat auf der Planai wäre für den Tiroler ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Fabio Gstrein ist jung und motiviert. Auch wenn er im Salzburger Land vom zweiten Zwischenrang zur Halbzeit noch auf Platz fünf zurückgereicht wurde, fightet er um ein WM-Ticket. Er arbeitet stark an sich und weiß, dass es schön wäre, beim saisonalen Höhepunkt die rot-weiß-roten Farben seiner Heimat vertreten zu können. Auch wenn am Ende die Trainer entscheiden werden, wer in Cortina d’Ampezzo dabei sein wird, ist es für das Selbstbewusstsein gut, im Blickwinkel der Betreuer und darüber hinaus Angehöriger eines starken Teams zu sein.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.laola1.at

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