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Maren Wiesler möchte wieder ihre Lockerheit gewinnen

© Gerwig Löffelholz / Maren Wiesler

© Gerwig Löffelholz / Maren Wiesler

Fischen im Allgäu – Die DSV-Athletin Maren Wiesler ist nicht so gut in den gegenwärtigen Ski-Winter gestartet. Trotzdem möchte sie nach vorne blicken. Und was das Geschenk an das Christkind betrifft, ist eines klar: Sie möchte ihre Lockerheit zurückerlangen. Dann kommen Stabilität und Sicherheit fast schon von alleine.

Die 22-Jährige schied bei vier Rennen in diesem Jahr dreimal im ersten Durchgang aus, einmal verpasste sie als 44. die Finalqualifikation deutlich. Man kann gut verstehen, dass Wiesler enttäuscht ist. Und sie fängt zu grübeln an. Die Lockerheit geht natürlich dann auch verloren.

Die Frage nach dem Warum stellt sich dann unweigerlich. Die DSV-Athletin weiß, dass sie schnell ist. Doch die fehlenden Ergebnisse nagen auch an ihrem Selbstbewusstsein. Sie kann etwas und ist auch gut, und die Trainer sind von ihrem Können überzeugt. Nach jeder Talsohle müsste es eigentlich aufwärtsgehen. Das ist die Hoffnung, die man unbedingt aufrechterhalten soll.

Wiesler überzeugte mit dem zwölften Rang bei den Welttitelkämpfen in Vail/Beaver Creek. Auch bei den Rennen in der letzten Saison zeigte sie vielversprechende Resultate. Eine Schulterverletzung brachte sie nicht aus dem Konzept. Vor dem Saisonstart in Übersee war die Schwarzwälderin optimistisch.

Aufgeben tut man nur einen Brief. Aber vielleicht bringt das Christkind die Lockerheit zurück. Mit dieser Gabe könnte sie in Lienz am 29. Dezember wieder voll angreifen, auch wenn sie in der derzeitigen Weltrangliste etwas zurückgefallen ist. Dass mit hohen Startnummern etwas möglich ist, haben in der Vergangenheit viele Athletinnen und Athleten gezeigt. Wieso sollte also der große Clou nicht der Deutschen gelingen?

In den bisherigen Slaloms ist noch keine DSV-Starterin zu einem einstelligen Ergebnis gefahren. Von daher gibt es auch keinen „teaminternen Druck“. Jede schaut für sich, das Beste aus sich herauszuholen.

Wiesler weiß, dass mit der Brechstange nichts geht. Ein kleines Erfolgserlebnis kann die derzeitigen sportlichen Nebelschwaden wie eine Sonne durchbrechen und im Münstertal für Freude sorgen. Die Trainingsleistungen sind vielversprechend. Der fünfte Rang im Europacup-Torlauf in Trysil ist ein guter Anfang. Nach dem ersten Lauf lag Wiesler sogar auf Platz drei, ganz knapp hinter der Slowakin Petra Vlhová. Und diese gewann ja vor Kurzem einen Weltcupslalom.

Bericht für sliweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.badische-zeitung.de

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