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Maria Höfl-Riesch führt nach dem ersten Lauf beim Nachtslalom in Flachau

Maria Höfl-Riesch (GER)

Maria Höfl-Riesch (GER)

Flachau – Maria Höfl-Riesch führt beim Nachttorlauf in Flachau. Die 28-jährige DSV-Athletin benötigte für den vom italienischen Slalomtrainer Cesare Pastore gesetzten Kurs auf der Grießenkarstrecke eine Zeit von 54,70 Sekunden. Die große Favoritin Mikaela Shiffrin, die mit zwei Saisonsiegen das rote Trikot der Spezialwertung-Führenden trägt, war im oberen Teil stark unterwegs. Im Mittelteil blieb sie zwei Mal am Innenski hängen, konnte jedoch schnell wieder an die Ideallinie anknüpfen und meisterte den Zielhang souverän. Am Ende fehlten 0,56 Sekunden auf die Deutsche.

Maria Höfl-Riesch: „Wenn man schnell unterwegs ist macht es immer mehr Spaß als wie wenn man langsam ist. Ich habe gestern im Training schon ein ganz gutes Gefühl gehabt, aber die Konstanz ganz nach vorne zu fahren war seit Levi nicht mehr vorhanden, deshalb ist es heute um so schöner dass es wieder einmal geklappt hat. Es gibt einfach Hänge, wie Levi oder auch hier in Flachau, wo man schon mal Siege gefeiert hat, die liegen einem einfach. Man fährt dann schon mit einem positiveren Gefühl zum Rennen und es ist für den Kopf einfach leichter.“

Tina Geiger auf Platz drei ist durchaus die Überraschung des heutigen Rennens. Die Deutsche absolvierte einen sauberen Lauf und hat alle Chancen auf eine sehr gute Platzierung. Gut unterwegs war auch die Schwedin Frida Hansdotter. Die 27-Jährige, die mit Startnummer 4 ins Rennen gegangen war, war oben sehr schnell unterwegs. Trotz zweier Fehler im Steilhang ist noch nichts verloren. Mit einem Rückstand von 1,09 Sekunden hat sie dennoch alle Chancen auf das Podium.

Offizieller FIS Zwischenstand: Slalom der Damen in Flachau 

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Tanja Poutiainen, vor zwei Jahren zeitgleich mit Maria Höfl-Riesch Siegerin, war oben solide unterwegs. Im Steilhang verzeichnete die Finnin einen kleinen Fehler und stand nicht mehr so sicher auf den Skiern. Derzeit liegt die Skirennläuferin aus dem hohen Norden auf Platz fünf (+1,18). Hausherrin und ÖSV-Dame Michaela Kirchgasser, die einen Katzensprung von Flachau entfernt wohnt, liegt auf dem sechsten Zwischenrang. Sie hatte in den ersten Toren einige Probleme, ehe sie den Rhythmus wiederfand. Ein Fehler bei der Einfahrt in den Steilhang und ein Schnitzer ließen den Rückstand auf 1,33 Sekunden anwachsen.

Michaela Kirchgasser: „Es war eine gute Fahrt, aber zwei „Hakler“ waren drinnen. Man muss einfach die Spuren treffen, dann ist alles möglich.“

Flachau 2013 (AUT)

Flachau 2013 (AUT)

Bernadette Schild, die junge Schwester von Marlies Schild,  überzeugte mit einer guten und aggressiven Fahrt. Bei der zweiten Zwischenzeit hatte sie nur 0,75 Sekunden Rückstand. Am Ende des ersten Laufs fehlten gar nur zwei Hundertstelsekunden auf Teamkollegin Kirchgasser.

Bernadette Schild: „Ich habe gewusst ich muss angreifen, da ich die letzten Male wo ich hier am Start war immer „verbremst“ habe. Heute ist es mir ohne Fehler aufgegangen. Das Publikum hat bei jeder Zwischenzeit aufgeschrien, da habe ich mir gedacht, vielleicht ist das was ich gerade mache gar nicht so schlecht und ich mache mal lieber so weiter. Im Finale werde ich natürlich noch einmal vollangreifen, weil „verbremst“ ist schnell.“

Tina Maze, die slowenische Saison-Dominatorin beging einen kleinen Schnitzer bei der Ausfahrt aus dem Starthang. Dort verliert sie, wie auch im Flachteil auch, Zeit. Auf den achten Zwischenrang liegend, beträgt ihr Rückstand schon eineinhalb Sekunden. Die beiden Schwedinnen Anna Swenn-Larsson und Maria Pietilä-Holmner runden die Top-10 ab.

Carmen Thalmann (13., AUT), Lena Dürr (15., GER), Manuela Mölgg (16., Südtirol), Wendy Holdener (SUI, 19.) haben sich auch für den Finallauf qualifiziert. Niki Hosp auf Rang 24 muss noch etwas zittern.

Ein prominenter Ausfall war der der Semmering- und München-Siegerin Veronica Velez Zuzulova. Die Slowakin war oben passabel unterwegs, verlor im Steilhang etwas die Linie, ehe sie beim letzten Übergang etwas zu forsch unterwegs war. Sie verschnitt die Skier und hatte keine Möglichkeit mehr, den Sturz zu vermeiden. Auch Kathrin Zettel (AUT) sah das Ziel nicht. Ein Rutscher beim dritten Tor, ein wenig Rückenlage und ein Einfädler: das ist die traurige Bilanz des ersten Durchgangs aus der Sicht der Niederösterreicherin, die heuer bereits vier Mal ausschied.

Kathrin Zettel: „Ich bin heute mit der Erwartungen rausgefahren, gleich in den ersten Toren Speed aufzunehmen. Das hat überhaupt nicht hingehaut, ich hab nur gekämpft. Unten wollte ich dann noch mehr riskieren, das war dann zu viel.“

Das Kriterium auf diesem Hang sind die vielen Übergänge, die gilt es, genau zu erwischen. Das ist der deutschen Athletin Maria Höfl-Riesch genau aufgegangen. Wenn ihr ein ähnlich guter und solider zweiter Lauf gelingen wird, ist ihr zweiter Sieg beim Nachtslalom in Flachau im Bereich des Möglichen.

Soweit der Stand nach 35 Läuferinnen. Den aktuellen Zwischenstand finden Sie in der Menüleiste oben.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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