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Maria Höfl-Riesch: „Ich fühle mich gut so wie ich bin und werde mein Bestes geben“

Gesamtweltcupsiegerin Maria Höfl-Riesch

Gesamtweltcupsiegerin Maria Höfl-Riesch

Am Rande der DSV Einkleidung in Schwäbisch Gmünd sprach Skiweltcup.TV mit der Gesamtweltcupsieger der Saison 2010/11 Maria Höfl-Riesch. Die zweifache Olympiasiegerin gab locker und gelöst Auskunft über ihren Saisonstart, Erwartungsdruck, über ihr Gewicht und äußerte ihre Meinung zum Thema Materialänderungen und Mitspracherecht bei der FIS.   

Skiweltcup.TV: Gratulation zum goldenen Ski des DSV. Wie hast du den Saisonauftakt von Sölden verarbeitet.

Maria Höfl-Riesch: Danke. Alles wunderbar. Man muss auch mit Niederlagen umgehen können und das habe ich in der Vergangenheit auch oft genug bewiesen dass ich das kann. Natürlich wäre es schöner gewesen wenn die Saison anders losgegangen wäre, aber das ist jetzt kein großes Drama.

Skiweltcup.TV: Wächst jetzt bereits beim Slalom von Levi der Druck ?

Maria Höfl-Riesch: Ich merk da jetzt keinen Unterschied. Wahrscheinlich wäre der Druck sogar größer wenn Sölden super gelaufen wäre. Dann würde jetzt schon wieder jeder vom Gesamtweltcup reden. Im Moment bin ich ganz entspannt. Wenn dann wäre es nur der eigene Erwartungsdruck und den mache ich mir sicher nicht mehr.

Skiweltcup.TV: Ein großes Thema in der Presse ist zur Zeit dein Gewicht. Du hast 7 kg abgenommen ……

Maria Höfl-Riesch: Halt. Stimmt so nicht. Ich habe im Vergleich zum Saisonstart letztes Jahr 7 kg weniger. Ich habe letztes Jahr über den Winter schon sehr viel verloren und hab jetzt im Sommer einfach nicht so viel zugenommen.

Skiweltcup.TV: Du fühlst dich jetzt also topfit.

Maria Höfl-Riesch: Auf jeden Fall

Skiweltcup.TV: Lindsey Vonn hat noch einmal 2 kg draufgelegt. Könnte das für dich in den schnellen Disziplinen ein Nachteil sein?

Maria Höfl-Riesch: Da mache ich mir keine Gedanken darüber, ob das ein Vorteil für Lindsey ist. Ich fühle mich gut so wie ich bin und werde mein Bestes geben und dann werden wir sehen.

Skiweltcup.TV: Wie ist deine Meinung zur geplanten Materialänderung der FIS ?

Maria Höfl-Riesch: Ich glaub das es einfach wichtig ist, dass man miteinander kommuniziert. Das die Athleten und die Trainer mit einander reden und gemeinsam an konstruktiven Lösungen basteln. Ich glaube nicht das es die Lösung des Problems ist, wenn man beim Material jetzt einen radikal Schnitt macht und alles andere bleibt wie es ist. Ich denke es wäre das Beste wenn man bei verschiedenen Faktoren ansetzt, z.B. Pistenpräparation und Rennanzüge. Natürlich ich auch das Material ein Faktor. Aber von allen ein bisschen was, das würde am Ende mehr bringen als eine Radikaländerung.

Skiweltcup.TV: Die FIS will den Athleten auch mehr Mitspracherecht einräumen. Geplant ist z.B. das ein Athlet bei der Jurybesichtigung am Morgen dabei sein soll. Im Super G ein klarer Vorteil aber auch eine extra Belastung des Sportlers.

Maria Höfl-Riesch: Also ich glaube nicht dass man das machen kann. Erstens ist es für den Athleten in der Früh noch mehr Stress, dass wird sich keiner antun wollen. Wenn es doch jemanden geben würde, der sich bereit erklärt, dann sagen die anderen, nein das darf nicht sein weil der dann einen Vorteil hätte. Ich kann mir nicht vorstellen dass sich das durchsetzt. Aber das insgesamt mehr Mitspracherecht für die Athleten kommen soll finde ich richtig und gut.

 

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