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Maria Riesch: Ich will in St. Moritz möglichst viele Punkte holen

Nach den Rennen auf dem nordamerikanischen Kontinent kämpfen die alpinen Skirennfahrer nun wieder in Europa um Weltcup-Punkte. Die Alpin-Damen bestreiten dabei einen Super-G und einen Riesenslalom im schweizerischen St. Moritz. 

Bundestrainer Tom Stauffer reist mit einem achtköpfigen Damen-Team nach St. Moritz. Neben Maria Riesch und Viktoria Rebensburg, die beide Rennen bestreiten werden, starten Gina Stechert und Isabelle Stiepel im Super-G sowie Kathrin Hölzl, Lena Dürr, Susanne Riesch und Veronique Hronek im Riesenslalom. 

 

  
Das DSV-AUFGEBOT 

Super-G:
Maria Riesch (SC Partenkirchen)
Viktoria Rebensburg (SC Kreuth)
Gina Stechert (SC Oberstdorf)
Isabelle Stiepel (SC Mittenwald) 

Riesenslalom:
Kathrin Hölzl (WSV Bischofswiesen)
Maria Riesch (SC Partenkirchen)
Viktoria Rebensburg (SC Kreuth)
Susanne Riesch (SC Partenkirchen)
Lena Dürr (SV Germering)
Veronique Hronek (SC Inzell) 

St. Moritz
11.12.2010, Sa., Super-G, 11.30  Uhr
12.12.2010, So., RS, 9.15 / 12.15 Uhr 

Bundestrainer Thomas Stauffer: „Mit dem Verlauf der Übersee-Tournee sind wir zufrieden. Im Riesenslalom ist es uns gelungen, nahtlos an die sehr guten Leistungen in Europa anzuknüpfen. Im Slalom konnten wir das leider nicht auf voller Breite leisten, wenngleich die individuellen Leistungen der platzierten Athletinnen ebenfalls sehr gut zu bewerten sind. 

In den Speed-Events hat Maria gezeigt, dass sie ihr hohes Niveau aus dem Sommer stabilisieren konnte. Sie hat die Trainings sehr effektiv für die Umstellung auf die langen Ski genutzt und überzeugte dann mit fehlerfreien Läufen in den Rennen. In der zweiten Abfahrt und im Super-G konnten wir uns dann auch mannschaftlich geschlossen präsentieren. Die anvisierten Anschlussresultate wurden eingefahren, so dass wir unser Ziel, drei Aktive um oder unter den Top15 zu positionieren, erreicht haben.

 Die Rückreise nach Europa organisierten wir für die Athleten direkt nach dem Rennen. Somit konnten sich die Aktiven nach dem dichten Programm in Lake Louise einige Tage erholen, ehe wir dann auf dem Weg nach St. Moritz zwei Trainingstage in Jerzens, Tirol einschoben. 

Der Rennhang in St. Moritz ist den DSV-Athleten aus diversen Deutschen Meisterschaften, die dort in den letzten Jahren veranstaltet wurden, vertraut. Da die Strecke komplett über der Waldgrenze liegt, können die Sichtverhältnisse entscheidend  sein. Hierauf gilt es, sich einzustellen. Unsere Zielsetzung für die Rennen in St. Moritz ist es, den Schwung aus dem Super-G von Lake Louise mitzunehmen und wieder drei Aktive um die Top15 zu platzieren. Maria hat eindrucksvoll bewiesen, dass sie ein heißer Kandidat für das Podest ist. 

Im Riesenslalom wollen wir unsere Weltranglistenplätze bestätigen.  Die 19-jähirge Veronique Hronek vom SC Inzell wird in St. Moritz erstmals im Weltcup starten. Veronique hat sich mit Top-Plätzen im Europacup  für ihre Premiere qualifiziert. Sie soll vor allem Erfahrung im Weltcup sammeln.“ 

Maria Riesch: „Mit den Übersee-Rennen bin ich sehr zufrieden. Die Leistungen geben mir Kraft und Selbstvertrauen für die nächsten Wochen. Zwar war die Rückreise direkt nach dem Rennen ein wenig stressig, aber dafür hatte ich dann zu Hause zwei volle Tage zur Erholung, die mir nach dem dichten Programm sehr gut getan haben.

Ich freue mich sehr auf die Rennen in St. Moritz. Ich bin dort schon auf dem Podium gestanden und auch der Ort selbst hat ein ganz besonderes Flair. Im Gegensatz zum vergangenen Winter fahren wir heuer leider keine Abfahrt. An den Sieg im letzen Jahr erinnere ich mich natürlich gerne. Mein Ziel sind Podestplätze und möglichst viele Punkte zu holen.“ 

Kathrin Hölzl: „Mit dem Rennwochenende in Aspen bin ich sehr zufrieden. Speziell mit dem Resultat im Riesenslalom, da der erste Durchgang ja nicht wirklich nach meinen Vorstellungen verlaufen ist. Die zweite Fahrt war wesentlich besser und am Ende sind zwei Hundertstel Rückstand dann doch wiederum ärgerlich.

Im Slalom gelang mir endlich mal wieder eine solide Leistung. Das war definitiv ein Schritt in die richtige Richtung.

Nach meiner Rückkehr aus den USA habe ich vier Tage pausiert beziehungsweise ein Konditraining absolviert und mich gut erholt. Im Anschluss hatte ich dann drei sehr gute Schneetage und auf dem Weg nach St. Moritz werden wir noch einmal in Jerzens trainieren. Mein Ziel ist es, in St. Moritz wieder auf das Podium zu fahren.“

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