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Markus Wasmeier wird 50, herzlichen Glückwunsch!

Markus Wasmeier wird 50!

Markus Wasmeier wird 50!

Schliersee – Wenn wir in die Statistiken und die Chroniken des Deutschen Skiverbandes blättern, sehen wir, dass wir ein Geburtstagskind ehren müssen. Markus Wasmeier, der vor allem in den Speeddisziplinen seine Stärken sah, war stets – und ist es heute noch – ein bescheidener und fairer Sportsmann.

Wasmeier erblickte heute vor 50 Jahren, also am 9. September 1963, in Schliersee das Licht der Welt. Seine größten Erfolge feierte der Ur-Bayer im Riesentorlauf. In Bormio wurde er 1985, nicht einmal 22-jährig Weltmeister und vier Jahre später erreichte er im olympischen Bewerb die Goldmedaille. Quasi zum Drüberstreuen gab es eine zweite Goldmedaille im Super-G, auch hier auf dem olympischen Schnee in Norwegen.

Bereits mit zwei Jahren stand er auf Skiern. Drei Jahre später gewann er sein erstes Schülerrennen. Sein Talent wurde bald erkannt, und so wurde er mit 14 Jahren in die C-Nationalmannschaft aufgenommen. Neben seiner Skikarriere absolvierte der bayerische Skirennläufer eine Lehre zum Maler und Lackierer. Sein erster Weltcupeinsatz ist mit dem 5. Februar 1983 datiert. Hier konnte er in der selektiven Abfahrt von St. Anton mit Rang 49 keine Punkte holen. Ein rundes Jahr später, am 29. Jänner 1984, fuhr er auf heimischem Schnee und Platz 10 in der Kombination zu seinen ersten Punkten. In dieser Weise ging es weiter, ehe er im Dezember 1984 erstmals auf das Stockerl fuhr. Dieses Mal war es keine Kombination und keine Abfahrt, sondern ein Riesenslalom im norditalienischen Sestriere.

Die Überraschung schlechthin gelang dem Schlierseer bei der WM in Bormio, als er den großen Favoriten aus der Schweiz und Jahrgangskollege Pirmin Zurbriggen um 0,05 Sekunden auf Rang zwei distanzierte und dadurch sensationell zu WM-Gold fuhr. In der folgenden Saison punktete er in allen Disziplinen und er entwickelte sich immer mehr zum Allrounder. Am 9. Februar 1986 siegte er beim Super-G in Morzine. Acht weitere Siege sollten folgen, auch u.a. auf der legendären Lauberhornabfahrt in Wengen. Doch ein schwerer Sturz im japanischen Furano mit der Diagnose zweier gebrochener Rückenwirbel zwang ihn zu einer Pause.

Doch 1988 knüpfte er wieder an seine alten Erfolge an. Neben einem Saisonsieg konnte er jedoch keine Medaille bei den Olympischen Winterspielen in Calgary bzw. der WM in Vail 1989 holen. Besonders bitter, aber auch kurz war seine Vorstellung beim Super-G in Kanada, wo er als großer Favorit beim ersten Tor ausschied. Nach der enttäuschenden Weltmeisterschaft, bei der der Stern von Hansjörg Tauscher aufging, konnte er jedoch wieder ein Rennen gewinnen, dieses Mal einen Super-G in Lake Louise.

Vor heimischer Kulisse gelang ihm in der Saison 1991/92 der letzte Sieg bei einer Weltcupentscheidung. Hier siegte er in Garmisch bei der klassischen Abfahrt. Hinter Sensationsolympiasieger Patrick Ortlieb, Franck Piccard und Günther Mader wurde er bei der Olympiaabfahrt in Albertville „nur“ mit „Blech“ belohnt. Doch mit Olympia hatte er noch eine Rechnung zu begleichen, wie er eindrucksvoll in Lillehammer unter Beweis stellte. Eher unter seinen Erwartungen in die Saison gestartet, holte er nach einem unbefriedigenden 36. Platz in der Abfahrt Gold im Super-G und im Riesentorlauf. Am Ende der Saison trat er vom aktiven Rennsport zurück.

Der Sportler des Jahres 1994 ist auch für das Fernsehen als Ski-Experte tätig. Außerdem eröffnete er in seiner Heimatgemeinde vor sechs Jahren das Markus Wasmeier Bauernhof- und Wintersportmuseum. Hier konnte er alte Bauernhöfe wieder aufbauen. Überdies erhielt er im gleichen Jahr den Bayerischen Sportpreis und der damalige bayerische Ministerpräsident Stoiber zeichnete den sympathischen Sportler mit dem Bayerischen Verdienstorden aus. Seit 1991 mit der Südtirolerin Brigitte verheiratet, die u.a. bei Karlheinz Rummenigge als Kindermädchen arbeitete. Mit ihr hat er drei Söhne. Neben vielen Anekdoten aus der Skiwelt unterhält uns die bayerische Frohnatur mit Zither- und Schoßgeigenspiel. Bleibt noch eine Anekdote aus der Welt der Musik.

Als Wasmeier 1985 sensationell zu WM-Gold fuhr, hatten die Organisatoren fälschlicherweise die DDR-Hymne gespielt. Ein Fiasko sondergleichen, aber der Fanclub eines Schweizer Skirennläufers hatte die Ziehharmonika mit dabei und spielte dem damaligen Soldaten Wasmeier bei dem Empfang im Deutschlandhaus das „Dütschlandlied“. Dass beim ZDF-Sportstudio „O-Ton Süd“ bei dem bayerischen Sportler eingeblendet wurde, ist auch ein weiteres Kapitel der Sportgeschichte Wasmeiers. Wir von skiweltcup.tv wünschen Markus Wasmeier, der anlässlich der zwei Goldmedaillen von dem auflagenstärksten deutschen Boulevardblatt mit den berühmten vier Buchstaben zum „Rasi-Wasi“ deklariert wurde, alles Gute zum runden Geburtstag, weiterhin viel Gesundheit und viel Freude bei all seinem Schaffen und Tun.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner  

 

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