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Marlene Schmotz bricht sich bei Trainingssturz Fußgelenk

© Gerwig Löffelholz / Marlene Schmotz (GER)

© Gerwig Löffelholz / Marlene Schmotz (GER)

Pitztal/Leitzachtal– Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Tobias Stechert beklagt der DSV mit Marlene „Leni“ Schmotz einen weiteren bitteren Rückschlag. Die im März 1994 geborene und aus Leitzachtal kommende Athletin kam am Mittwoch bei einer Trainingseinheit im Pitztal zu Sturz. Sie fädelte beim Riesentorlauftraining ein und brach sich das rechte Fußgelenk. Es handelt sich dabei um einen glatten Bruch.

Schmotz wurde in Garmisch-Partenkirchen von Dr. Christian Schaller am gleichen Tag operiert. Auf ihrer Facebook-Seite schrieb die junge Athletin, dass sie viel Geduld haben müsse. Zudem hofft sie, dass sie bald wieder durchstarten könne. Das wird erst in rund acht Wochen der Fall sein.

Die junge, talentierte Skifahrerin hatte gerade im letzten Winter überragende Leistungen gezeigt. Bei der Junioren-Weltmeisterschaft im norwegischen Hafjell belegte die Slalomspezialistin in ihrer Paradedisziplin den ausgezeichneten zweiten Rang und freute sich über die Silbermedaille. Zum Drüberstreuen gab es die Bronzemedaille mit der Mannschaft.

Überdies schloss sie die Europacupsaison mit dem sehr guten fünften Schlussrang ab. Der Gewinn der deutschen Meisterschaft im Torlauf in diesem Jahr zeigte, dass mit der Deutschen immer zu rechnen ist. Der verletzungsbedingte Ausfall relativiert nun die ganzen Ergebnisse. Wir hoffen, dass Marlene bald wieder ganz gesund ist, die bereits jetzt ansetzende Rehabilitation gut verläuft und darüber hinaus sie wieder an ihre alte Form anknüpfen kann.

DSV Pressemeldung: 
Eigentlich wollte sich Leni Schotz in den kommenden Wochen intensiv auf den Weltcup-Auftakt in Sölden vorbereiten. Dieses Vorhaben muss die 21-jährige Rennfahrerin vom SC Leitzachtal nun aber aufgeben. Beim Riesenslalomtraining im Pitztal zog sich die Juniorenvizeweltmeisterin im Slalom bei einem Sturz eine Fraktur des rechten Sprunggelenks zu und muss nach einer Operation für rund acht Wochen pausieren.

Fraktur des rechten Sprunggelenk
Dr. Richard Schaller diagnostizierte eine Fraktur im rechten Sprunggelenk. Noch am Mittwoch stabilisierte der Mannschaftsarzt mittels OP das Gelenk im Klinikum Garmisch-Partenkirchen.

„Die Operation verlief sehr positiv“, so Dr. Richard Schaller. „Leni Schmotz wird zur Nachsorge noch einige Tage im Krankenhaus bleiben. Einen günstigen Heilungsverlauf vorausgesetzt, kann Leni in etwa acht Wochen wieder mit dem Schneetraining beginnen.“

Verletzung beim Riesenslalom-Training
„Ich habe beim Training eingefädelt, bin gestürzt und mir war sofort klar, dass es sich um eine ernste Verletzung handeln muss“, sagt Leni Schmotz. „So kurz vor dem Saisonauftakt ist die Verletzung natürlich bitter. Aber ich werde jetzt hart arbeiten und meine gesamte Energie in die Rehabilitation stecken, um noch in diesem Winter wieder zurückzukommen.“

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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