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Marlies Schild ist Slalom Weltmeisterin 2011

Österreichs Skikönigin Marlies Schild holte sich mit einer überragenden Leistung die Goldmedaille bei der Ski Weltmeisterschaft 2011 und krönt sich zur neuen Slalom Weltmeisterin. In einer Gesamtzeit von 1:45.79 Minuten holt sie erstmals seit 1993 wieder den Titel einer Slalom Weltmeisterin nach Österreich. Auch die Silbermedaille sicherte sich die Rot Weiß Rote Skination in Person von Kathrin Zettel (+ 0.34). Die Schwedin Maria Pietilae Holmer (+ 0.65) konnte sich über die Bronzemedaille freuen. 

Marlies Schild: „Ich kann es noch gar nicht fassen. Was die letzten Tage passiert. Erst die Verletzung von Benni und jetzt die Goldene. Irgendwie passt das alles nicht zusammen. Aber ich hoffe, es geht dem Benni jetzt auch wieder besser. Ich hab auch viele Fehler gemacht, hab mir nur gedacht: Kämpf, kämpf, kämpf. Und es ist sich nicht ausgegangen. Man braucht nicht lange Herumanalysieren – ich hab gewonnen und aus.“ 

Kathrin Zettel: „Es ist ein Traum. Ich hab mich zusammenreißen müssen, damit mir die Tränen nicht „runter rinnen“. Es kommt jeder zu dir her und gratuliert dir – das ist emotional unglaublich. Ich war am Start so nervös, hab mich so zusammenreißen müssen, dass ich keinen Blödsinn mach. Wie ich unten den Einser gesehen habe, war das so schön.“ 

Maria Pietilae-Holmer: „Ich bin über die Bronzemedaille sehr glücklich. Ich bin mit dem Ziel hier hergekommen, eine Medaille zu holen. Auch wenn ich das nicht jedem gesagt habe. Jetzt habe ich es erreicht. Ich war heute Morgen schon nervöser, aber ich hab mir gesagt: Du kannst nur dein bestens geben. Die Piste hat besser gehalten als ich mir das gedacht habe.“ 

Mit einem Höllenritt durch den Stangenwald setzte sich Maria Riesch zwischenzeitlich an die Spitze musste sich aber am Ende mit dem undankbaren 4. Platz anfreunden. 

Maria Riesch: „Ich habe noch einmal alles versucht. Jetzt muss ich mit dem 4. Platz leben. Wenn man ehrlich ist, war Marlies schon vorher die große Favoritin. Sie hat 5 von 7 Slalomrennen gewonnen und ist eine mehr als verdiente Weltmeisterin“ 

Hinter der Riesenslalom Weltmeisterin Tina Maze reihten sich die Südtirolerin Manuela Mölgg zeitgleich mit der Finnin Tanja Poutiainen, die nach hervorragender Zwischenzeit fast zu Sturz kam, auf dem 6. Rang ein. 

Die Top 10 komplettierten die Schwedin Frida Hansdotter, Nastasia Noens aus Frankreich und die Slowakin Veronika Zuzulova.   

Österreichs WM Bilanz der Damen kann sich sehen lassen. Die ÖSV „Mädls“ dominierten die WM 2011. In fünf Wettbewerben gab es vier Mal Gold für den ÖSV. Nur im Riesentorlauf blieb der Mandl-Truppe Edelmetall verwehrt.

Für Skiweltcup.TV in Garmisch Partenkirchen vor Ort:
Claudia Egger und Stefan Hauser

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