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Matteo-Baumgarten-Award 2020 geht an Tanguy Nef

Matteo-Baumgarten-Award 2020 geht an Tanguy Nef (Foto: © Tanguy Nef / Facebook)

Matteo-Baumgarten-Award 2020 geht an Tanguy Nef (Foto: © Tanguy Nef / Facebook)

Genf – Der Schweizer Skirennläufer Tanguy Nef, der sich neben seiner Tätigkeit als Leistungssportler für eine tertiäre Ausbildung entschieden hat, wurde mit dem Matteo-Baumgarten-Preis ausgezeichnet. Dieser Preis wurde von den Eltern von Matteo Baumgarten in die Wege geleitet, um die Erinnerung an ihren Sohn aufrechtzuerhalten und Sportler zu motivieren, sowohl zu studieren als auch an Wettkämpfen teilzunehmen.

Die Auszeichnung wurde schon zum 20. Mal verliehen. Nominiert wurden 24 Athleten aus zwölf Nationen, die die verschiedensten Studien belegen. Dazu zählen die Fächer Informatik, Geisteswissenschaften, Wirtschaft, Bauingenieurwesen, Chemieingenieurwesen und viele andere mehr.

Paola und Giacomo Baumgarten entschieden sich für den 23-jährigen Eidgenossen Tanguy Nef, der nicht nur im Ski Weltcup erfolgreich sein möchte, sondern auch am US-amerikanischen Dartmouth College Informatik und Wirtschaft studiert. Im Ski-Winter 2019/20 überzeugte der Swiss-Ski-Mann mit dem sechsten Platz in Madonna di Campiglio. Beim Rennen in Wengen wurde der Torlaufspezialist sehr guter Achter. Das Publikum freute sich sehr über diese gelungene Vorstellung.

In der Vergangenheit wurden andere Skirennläuferinnen und -läufer gekürt. Es waren dies u. a. die Finnin Tanja Poutiainen, die Slowenin Tina Maze, die Österreicherin Bernadette Schild und Nefs Teamkollegen Ramon Zenhäusern und Marco Odermatt. Sowohl die FIS als auch die Familie Baumgarten bedanken sich bei allen Nominierten und nationalen Skiverbänden, die heuer teilnahmen. Außerdem berichteten Paola und Giacomo Baumgarten, dass der Award auch im kommenden Jahr stattfinden wird.

Der Preis wird in Erinnerung an den italienischen Skirennläufer Matteo Baumgarten verliehen. Er war ein vielversprechendes Talent, kam jedoch bei einem Verkehrsunfall allzu früh und auf tragische Weise ums Leben.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quellen: www.fis-ski.com, www.bluewin.ch

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