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Matthias Mayer blickt bei Pressekonferenz zuversichtlich in die Zukunft

Matthias Mayer blickt bei Pressekonferenz zuversichtlich in die Zukunft

Matthias Mayer blickt bei Pressekonferenz zuversichtlich in die Zukunft

Innsbruck – Matthias Mayer und der Österreichische Skiverband haben am Mittwoch in das Sanatorium Kettenbrücke in Innsbruck zur Pressekonferenz geladen.

Matthias Mayer hatte sich bei einem Rennunfall am 19. Dezember 2015 in Gröden schwer verletzt. Der 25-Jährige drehte sich im Abfahrtsrennen auf der Saslong beim Sprung über den dritten Kamelbuckel, verlor die Kontrolle und prallte mit dem Rücken heftig auf. Ein Airbag-Schutzanzug, der in Gröden zum ersten Mal aufgeplatzt ist, hat vermutlich Schlimmeres verhindert.

Trotzdem zog er sich einen Bruch von zwei Brustwirbeln zu, wobei einer so gebrochen war, dass eine operative Versorgung indiziert war. Das heißt diese Fraktur wurde mit Schrauben und Stäben vorübergehend stabilisiert. Die Operation wurde von Dr. Michael Gabl gemeinsam mit Dr. Klaus Galiano im Sanatorium Kettenbrücke durchgeführt.

Über seine Zukunft sprach Olympiasieger Mayer: „Es geht mir gut. Es war sehr anstrengend, aber es ist immer bessergegangen. Ich freue mich, dass ich heimkomme!“

Über die nächsten Wochen sagte der Skirennläufer: „Am Ende der Saison bekomm ich das Metall heraus, dann folgt die Reha und das Training.“

Über seine rennfahrerische Zukunft äußerte sich der Österreicher: „Ich will nächstes Jahr wieder voll angreifen und wieder durchstarten.“

Über den Airbag, der Schlimmeres verhinderte, meinte der Kärntner: „Das Teil wird sich noch weiterentwickeln. Als Testkaninchen fühle ich mich übrigens nicht.“

Matthias Mayer heute aus Klinik entlassen

Bei einer Pressekonferenz sprach Matthias Mayer, der heute aus dem Sanatorium Kettenbrücke entlassen wurde, erstmals über seinen Sturz in der Abfahrt von Gröden, bei dem er sich den 6. und 7. Brustwirbel gebrochen hatte.

„Grundsätzlich geht es mir sehr gut. Am Anfang war es sehr anstrengend und auch schmerzhaft. Ich hatte ja auch viele Prellungen erlitten. Es geht aber von Tag zu Tag besser. Jetzt freue ich mich endlich nach Hause zu kommen“, erklärte Matthias Mayer, der die Weihnachtsfeiertage ja in der Klinik verbringen musste.

Zu seinem Sturz, an der er sich genau erinnern kann, nahm Mayer ebenfalls Stellung. „Ich war mit dem Kopf schon bei der Einfahrt in die Kamelbuckel. Dann hat es mir den Ski verschnitten. Es war einfach ein saudepperter Sturz im Flachen. Es ist natürlich schade, aber der Abfahrtssport ist halt gefährlich. Jetzt denke ich einfach step by step. Die Prognosen sind gut. Spätestens im Sommer, nach der Entfernung der Schrauben, sollte ich wieder auf Skiern stehen können.“

„Die Operation war aufgrund des instabilen Bruches nötig, sonst würde die Verletzung in einer Fehlstellung ausheilen. Die postoperativen Bilder sind gut und die Nähte bereits entfernt. Matthias kann heute die Heimreise antreten. In den nächsten Monaten ist es wichtig Ruhe zu geben, damit der Bruch gut ausheilen kann. Im Frühjahr wird dann das Metall entfernt“, erklärte Dr. Michael Gabl.

„Das Positive war, dass keinerlei Schädigung am Rückenmark passiert ist. Ich gehe davon aus, dass die Brüche völlig abheilen und eine Vollbelastung der Wirbelsäule wieder möglich ist“, ergänzte Dr. Klaus Galiano. Eine erste klinische Kontrolle erfolgt in sechs Wochen.

Quelle: www.OESV.at

Matthias Mayer kann schon wieder lachen

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