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Matthias Mayer entscheidet letzte Saisonabfahrt für sich

Matthias Mayer (AUT)

Matthias Mayer (AUT)

Lenzerheide – Heute wurde in Lenzerheide die letzte Abfahrt der Herren der Olympiasaison 2013/14 ausgetragen. Dabei siegte Olympiasieger Matthias Mayer aus Österreich in einer Zeit von 1.29,99 Minuten und feierte auf diese Weise seinen ersten Triumph in einer Weltcupabfahrt. Der Kärntner verwies das zeitgleiche Duo Ted Ligety aus den USA und Christof Innerhofer aus Südtirol um elf Hundertstelsekunden auf den zweiten Rang. Für Ligety war es ebenfalls eine Premiere, denn noch nie stand er bei einer Abfahrt auf dem Podest.

So sprach der strahlende Gewinner Mayer: „Es ist Wahnsinn! Ich hätte mir nie gedacht, dass ich in der Abfahrt meinen ersten Weltcupsieg feiere. Es war mein großes Ziel, dass sich das heuer noch ausgeht. Wenn ich durchgekommen bin, war ich eigentlich immer auf dem Stockerl. Das Gelände ist mir sicherlich entgegengekommen, das habe ich gewusst.“

Die Silvano-Beltrametti-Piste präsentierte sich eisig und wellig und war mit schwierigen Kurven und Passagen gespickt. Genau richtig für kühne und waghalsige Athleten, die sich in die letzte Abfahrt stürzten. Apropos Stürze: Bei diesem sehr selektiven Rennen schieden einige Skirennläufer mal spektakulär, mal weniger spektakulär aus. So sahen u.a. das ÖSV-Trio Otmar Striedinger, Romed Baumann und Georg Streitberger, aber auch der Schweizer Didier Défago und der Südtiroler Werner Heel nicht das Ziel.

Aksel Lund Svindal (NOR)

Aksel Lund Svindal (NOR)

Hinter den besten Drei klassierte sich Innerhofers Landsmann Peter Fill auf Rang vier. Er lag in einem knappen Rennen 13 Hundertstelsekunden zurück. Aksel Lund Svindal, der sich schon vorher die kleine Kristallkugel in der Disziplinenwertung sichern konnte, wurde Fünfter. Der Norweger hatte zwar nur zwei Zehntelsekunden Rückstand auf Mayer, kann aber nicht ganz zufrieden sein. Von den ursprünglich geplanten 100 Punkte sammelte der Wikinger nur 45, so dass er drei Rennen vor Schluss leidglich 41 Zähler Vorsprung auf den Technikspezialisten Marcel Hirscher hat.

Svindal meinte zu seinem Rennen: „Hier bin ich mit dem fünften Rang mehr zufriedener, als in Kvitfjell. Es ist keine einfache Strecke. Es ist wieder eng, zwei Zehntel hinten und Fünfter. Aber es war keine schlechte Fahrt. 141 Punkte Vorsprung für das Wochenende wäre ideal. Es ist nicht einfach, aber das ist es für Marcel auch nicht. Ich traue Marcel im Super G schon Top 15 zu, dann muss ich noch schneller sein. Aber besser nicht zu viel darüber nachdenken. Heute habe ich gesagt: Man kann nur eines machen, Vollgas geben. Die Erfahrung hilft schon, ich habe den Weltcup schon zwei Mal gewonnen, aber auch schon verloren. Das gehört dazu, dass ist Sport.“

Der US-Amerikaner Travis Ganong (+0,52) prolongierte seine gute Serie und wurde mit Position sechs belohnt. Sandro Viletta aus der Schweiz fuhr mit 56 Hundertstelsekunden Rückstand auf Mayer sehr zur Freude der zahlreichen einheimischen Schlachtenbummler auf Platz sieben. Für den Eidgenossen war es die beste Platzierung bei einer Abfahrt. Hinter Viletta rundeten US-Altmeister Bode Miller (+0,62), Teamkollege Carlo Janka (+0,80) und Adrien Théaux (+0,99) aus Frankreich, der Sieger des gestrigen Trainings, die besten Zehn der heutigen Entscheidung ab.

Der Eidgenosse Patrick Küng (+1,00), der in diesem Winter den Klassiker auf dem Lauberhorn für sich entscheiden konnte, schrammte um gerade einmal eine Hundertstelsekunde an den besten Zehn vorbei. Max Franz und Klaus Kröll, beide aus Österreich, hatten mit der Entscheidung nichts zu tun und fuhren auf die Ränge 15 und 16. Dominik Paris, der die erste Saisonabfahrt gewonnen hatte, lag als 17. außerhalb der Punkte, zumal ja bei den Entscheidungen im Saisonfinale lediglich die ersten 15 in den Genuss von Weltcupzählern kommen.

Offizieller FIS ENDSTAND: Abfahrt der Herren – Weltcupfinale in Lenzerheide

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner  

 

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