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Matthias Mayer gewinnt erstes Saslong-Training 2016

Matthias Mayer gewinnt erstes Saslong-Training 2016

Matthias Mayer gewinnt erstes Saslong-Training 2016

Gröden – Im Vorjahr stockte uns der Atem, als der Österreicher Matthias Mayer auf der Saslong böse stürzte und aufgrund zweier gebrochener Brustwirbel um Haaresbreite an einer Lähmung vorbeischrammte. Heute überraschte uns der Kärntner positiv, denn er knallte in einer Zeit von 1.58,46 Minuten die Bestzeit in den Schnee.

Der Schweizer Carlo Janka war um eineinhalb Zehntelsekunden langsamer und belegte den zweiten Rang. Dritter des heutigen Probelaufs wurde Lokalmatador Peter Fill (+0,41). Hinter dem US-Amerikaner Steven Nyman (+0,47) klassierte sich der Pusterer Christof Innerhofer (+0,58) auf Position fünf. Sehr gut zeigte sich Max Franz (+0,64), der sich mit der honen Nummer 30 noch in die Top-6 schob. Siebter wurde der Wikinger Aleksander Aamodt Kilde (+1,03).

Stimmen zum 1. Abfahrtstraining in Gröden:

Matthias Mayer (AUT), 1. in 1.58,46: „Ich hoffe dass, ich mich mit der Saslong versöhnt habe. Es war für mich eine spezielle Fahrt. Obwohl es nur ein Training war, hat es mir gut getan, hier als Erster abzuschwingen. Die Piste ist in ausgezeichnetem Zustand, wie man es in Gröden gewohnt ist.“

Carlo Janka (SUI), 2. mit +0,15: „Die Saslong ist hervorragend präpariert, wie immer hier in Gröden. Die Sprünge gehen teilweise noch etwas ins Flache, das kann man vielleicht noch etwas korrigieren. Im Großen und Ganzen fühle ich mich gut. Mein Rücken zwickt noch etwas, aber im Moment bin ich nicht unzufrieden und es kann so weitergehen.“

Peter Fill (ITA), 3. mit +0,41: „Es ist immer wieder schön auf der Heimpiste zu fahren. Ich hatte heute wieder ein gutes Gefühl, auch wenn die Fahrt wegen der vielen Wellen schwierig war. Im Großen und Ganzen habe ich es gut erwischt und ich freue mich schon aufs Wochenende. Bis jetzt ist es mir hier noch nie richtig aufgegangen. Erst in den letzten Jahren habe ich mich hier besser zurechtgefunden und bin nun auch auf flachen Passagen gut unterwegs. Ich möchte den vierten Platz des Vorjahres verbessern.“

Steven Nyman (USA), 4. mit +0,47: “Ich fühle mich sehr wohl auf dieser Piste, weil sie mich an meine Kinderjahre auf den Skiern erinnert als wir mit vielen Sprüngen und speziellen Bewegungen trainiert haben. Um hier schnell zu sein muss man dem Gelände vertrauen und bereit sein, sich in die Richtung zu werfen. Wer das tut, kann viel Zeit herausholen gegenüber Läufern, die zögerlich unterwegs sind. Die Piste ist wieder perfekt präpariert, die Schneebedingungen sind heuer außergewöhnlich gut und es bereitet große Freude, die Saslong runterzufahren. Manchmal habe ich mit der Piste ein gutes Feeling, aber manchmal wirft sie mich ab. Deshalb war ich hier sehr erfolgreich, bin aber auch schon gestürzt.

Christoph Innerhofer (ITA), 5. in 1.59,04: „Ich bin zufrieden mit meinem Lauf. Ganz oben bin ich schon gut gestartet und in den schwierigen Passagen wollte ich nicht riskieren, weil man im ersten Training nie abschätzen kann, wie weit es bei Sprüngen und Hügeln geht. Es gibt einige Veränderungen in der Kurssetzung, die ich befürworte. Das Ergebnis überrascht mich sehr, weil ich hier ja nie unter den besten gelandet bin. Ich bin zufrieden und das Resultat zeigt mir, dass für das Rennen bereit bin. “

Quelle:  www.Saslong.org

Die besten Zehn des ersten Trainings auf der Saslong wurden vom Franzosen Adrien Théaux (+1,31), dem Eidgenossen Patrick Küng (+1,35) und dem routinierten Kraftpaket Klaus Kröll (+1,41) aus der Steiermark vervollständigt. Alle Fahrer, die unter die Top-10 fuhren, blieben unter der Zwei-Minuten-Schallmauer.

Beat Feuz (+1,60), ein weiterer Swiss-Ski-Vertreter, belegte den elften Rang. Der Südtiroler Werner Heel (+ 1.62) zeigte eine starke Leistung und katapultierte sich mit Startnummer 68 auf Platz 14. Aksel Lund Svindal aus Norwegen und Romed Baumann aus Österreich (+ je 1,66) teilten sich den 17. Trainingsplatz. Baumanns Kollege Vincent Kriechmayr war um genau eine Zehntelsekunde langsamer als das Duo und schob sich auf Position 18. Die beiden DSV-Athleten Andreas Sander und Josef Ferstl landeten nicht unter den besten 20.

Das gilt auch für den Ultner Dominik Paris und den amtierenden Super-G-Weltmeister Hannes Reichelt aus Österreich. Morgen findet auf der selektiven, von den majestätisch wirkenden Dolomitenbergen umrahmten Strecke die zweite Trainingsfahrt abgespult.

Offizieller FIS Endstand: 1. Abfahrtstraining der Herren in Gröden 

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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