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Mattias Hargin fasst neuen Lebensmut, Frida Hansdotter schaut zuversichtlich nach Levi

Mattias Hargin fasst neuen Lebensmut (Foto: Walter Schmid / Skiweltcup.TV)

Mattias Hargin fasst neuen Lebensmut (Foto: Walter Schmid / Skiweltcup.TV)

Stockholm – In einem Interview erzählte der schwedische Skirennläufer Mattias Hargin, dass er Angst hatte. Dabei ging es um die Angst, seine Hoffnungen, seine Kraft und seine Ziele aus den Augen zu verlieren, nachdem er seine Ehefrau Matilda Radaport bei einem tragischen Lawinenunglück verloren hatte.

Jetzt steht er vor einer neuen Saison. Nach dem Unglück wollte der Schwede mit jedem über seine Frau reden. Das hat ihn gestärkt und auch sehr geholfen. Er weiß, dass die Rennergebnisse nicht so viel zählen und dass man nach so einen Schicksalsschlag andere Prioritäten in seinem Leben setzt. Innerhalb der Mannschaft fühlt er sich wohl und durch die Harmonie und auch den Spaß innerhalb des Teams hat er neuen Lebensmut geschöpft.

Frida Hansdotter kann mit ihrem Saisonauftakt in Sölden nicht zufrieden sein. So konnte sie sich nicht für den zweiten Durchgang im Ötztal qualifizieren. Sie weiß, dass sie im Torlauf besser ist. Trotzdem will sie im Riesenslalom besser werden. Vielleicht wollte sie nach eigenen Angaben zu viel. Die Schwedin erzählt auch, dass es ein Glück ist, dass das Rennen in Sölden sehr früh angesetzt und die Saison sehr lang ist.

Wenn das Adrenalin sich in ihrem Körper entlädt, ist der Spaßfaktor groß. So auch in Levi. Da möchte Frida Hansdotter gegen die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin kämpfen. Es wird sowohl im Weltcup als auch bei der Ski-WM in St. Moritz ein harter Kampf. Das Rennen in der Schweiz ist natürlich ein Highlight. Dort an den Start gehen, so die Schwedin, und um Edelmetall zu kämpfen, ist natürlich ein besonderes Erlebnis.

Viele glauben, dass Hansdotter und Shiffrin sich den WM-Titel unter sich ausmachen werden. Doch die Saison ist auch in diesem Fall sehr lange. In Levi starten alle bei null und das Duo möchte wie alle anderen Torläuferinnen der Welt gut in den neuen Winter starten. Die Schwedin hat intensiv trainiert und schaut nach vorne. Frühestens in Finnland wissen wir ob Hansdotter die Früchte des harten Trainings ernten kann.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.svt.se

© Gerwig Löffelholz / Frida Hansdotter

© Gerwig Löffelholz / Frida Hansdotter

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