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Max Blardone nimmt heute beim Parallel-Riesenslalom Abschied von der Gran Risa

Max Blardone nimmt heute beim Parallel-Riesenslalom Abschied von der Gran Risa

Max Blardone nimmt heute beim Parallel-Riesenslalom Abschied von der Gran Risa

Alta Badia-Hochabtei – Max Blardone nimmt heute Abend, beim Parallel-Riesenslalom der Herren in Alta Badia, Abschied von der Gran Risa und wird am Ende der Saison seine Karriere beenden.  Die offizielle FIS Startliste und den FIS Liveticker finden Sie in der Menüliste oben!

Bereits beim Riesenslalom am Sonntag wurde Massimiliano Blardone von seinen Fans groß gefeiert. Er, der auf der Gran Risa in den Jahren 2005, 2009 und 2011 siegte und am Sonntag mit der sehr hohen Nummer 56 22. wurde, kündige das Ende seiner erfolgreichen Laufbahn per Saisonende an. Nach 16 Jahren ist Schluss.

Der Italiener konnte am Sonntag auf seine gezeigte Leistung mehr als stolz sein und freute sich dass er am Ende auf seiner Lieblingsstrecke Punkte sammeln konnte. Bereits im ersten Durchgang hatte er eine starken Lauf auf die Gran Risa gezaubert. Im Finale hätte er sich noch etwas mehr erhofft.

Der schönste Erfolg war jener aus dem Jahre 2011. Viele sprachen davon, dass er nicht in Form ist, als er dann im Gadertal von der obersten Stufe des Podests in die Menge winkte, ging der Knopf auf und die Saison wurde eine sehr gute.

Nicht nur der Sieg 2011 und die zahlreichen Top-10-Ergebnisse lassen Blardone glücklich zurück blicken. Aus Fehlern hat er immer gelernt. Bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City war eine Medaille zum Greifen nahe, aber ein Schnitzer im Flachen ließ den Traum zerplatzen. Auch in Vancouver acht Jahre später, wäre einiges möglich gewesen. Aber Blardone trauerte nicht den vergebenen Chancen nach, sondern richtete den Blick immer nach vorne.

Gemeinsam mit seiner Simona wurde er im April 2012 erstmals Vater. Alessandro ist sein ganzer Stolz. Nun, wenn die Saison zu Ende geht, geht Blardone in Ski-Pension. Dann kann er sich vermehrt seiner Familie widmen und mit ihren zahlreche Emotionen teilen, die er sonst auch beim Skifahren erlebt hat.

Ein Blick auf seine große Karriere rundet diesen Bericht ab. Bisher ging der Italiener 146 Mal bei einem Weltcuprennen an den Start. Sieben Mal stand er bei einem Weltcup-Riesenslalom ganz oben, dazu gesellten sich 17 weitere Podestplatzierungen. In den letzten eineinhalb Jahrzehnten war er – von den Ergebnissen und Punkten her – der beste azurblaue Riesentorläufer.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.raceskimagazine.it

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