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Max Franz: „Ein Stockerlplatz ist mein großes Ziel“

Max Franz: "Ein Stockerlplatz ist mein großes Ziel"

Max Franz: "Ein Stockerlplatz ist mein großes Ziel"

Max Franz ist eine der großen Hoffnungen im ÖSV Speedteam. Bereits in der letzen Saison lies der 22-Jährige mit Topergebnissen in der Abfahrt und im Super G aufhorchen. Skiweltcup.TV sprach mit Max Franz über das zurückliegende Jahr und wagte mit ihm einen Ausblick in die WM Saison 2012/13.

Skiweltcup.TV: Die Ski Pause neigt sich dem Ende zu. Wie hast Du deinen Urlaub verbracht und wie fit bist Du schon wieder?

Max Franz: Für mich gab es diesen Sommer noch keinen Urlaub. Zurzeit befinde ich mich ca. in der Hälfte meines Konditionstrainings. Nun steht dann langsam das Krafttraining im Mittelpunkt. Bis jetzt bin ich höchst zufrieden mit meinem Trainingsfortschritt und hoffe, dass es auch weiter mit großen Schritten vorwärts geht.

Mitte August steht das Schneetraining in Chile auf dem Programm. Wie sieht Dein Terminplan in den nächsten Wochen aus?

Max Franz: Ich war gerade mit meinen Teamkollegen auf Mallorca. Dort hatten wir perfekte Bedingungen zum Radfahren.  Jetzt folgt wieder der normale Trainingsalltag  bis Anfang August. Zu diesem Zeitpunkt findet dann auch der erste Schneekurs in Zermatt statt. Dann geht’s wieder nach Chile.

Dein Trainer Mathias Berthold brachte es nach der Saison auf den Punkt: „Max Franz hat eine Hammersaison gefahren.“ Nimmst Du diese Aussage als Ansporn für die neue Saison oder spürst Du auch schon den Druck der „Erwartungshaltung“ ?

Max Franz: Es war natürlich eine gewaltige Saison.  Wichtig war für mich, dass ich verletzungsfrei alle Rennen bestreiten konnte. Ich sehe es nicht unbedingt als Druck an. Für mich ist es eher ein Ansporn, im Sommer noch härter zu trainieren, um dann stärker und ohne „Weh-Wehchen“ in die nächste Saison starten zu können. Wenn ich alles abrufen kann, was so in mir steckt, dann steht einer erfolgreichen Fortsetzung nichts im Wege.

In der letzten Saison konntest Du alle Rennen bestreiten und hast nun auch alle klassischen Rennstrecken kennengelernt. Auf der „Streif“ in Kitzbühel konntest Du als junger Rennfahrer mit Rang 13 überzeugen. Wie wichtig ist die Routine eines Rennläufers um Erfolge einzufahren?

Max Franz: In der Abfahrt spielt die Routine eines Läufers eine wichtige Rolle. Man sieht auch bei den erfahrenen Läufern, die die Klassiker schon sehr oft bestritten haben, viele unterschiedliche Varianten, wie man die Schlüsselstellen fahren kann. Diese Sicherheit kommt aber erst mit den Jahren. Ich konnte alle Strecken letztes Jahr kennenlernen. Nächste Saison wird es schon spannender.

Max Franz - Ein großes Talent auf dem Weg nach Olympia

© GEPA pictures / Max Franz - Ein großes Talent auf dem Weg zur WM 2013

Kitzbühel ist für alle Läufer etwas ganz Besonderes. Mit wie viel Respekt geht man als junger Läufer an diese Aufgabe heran und wie froh ist man, wenn man am Ende gesund im Zielraum abschwingen kann?

Max Franz: Respekt muss man auf jeden Fall haben. Auf der Streif geht es in den ersten und letzten 30 Sekunden richtig zur Sache. Im Mittelteil musst du versuchen, die Ski geradezustellen. Die legendäre Mausefalle, Einfahrt Steilhang usw., sind nur einige Gründe,  warum wahrscheinlich jeder Rennläufer vor der Streif Respekt hat. Es ist dann schon ein gutes Gefühl, sicher im Ziel abzuschwingen. Wenn dann auch noch eine gute Platzierung aufleuchtet, freust du dich  um so mehr.

Bei den Österreichischen Meisterschaften hast Du Dir den Titel vor Abfahrtsweltcup Sieger Klaus Kröll gesichert. Wer einen Klaus Kröll schlägt, darf schon einmal von einem Skiweltcup-Stockerlplatz träumen? Hoffst Du, dass Du dir diesen Traum schon in der neuen Saison zu erfüllen kannst?

Max Franz: Für einen Stockerlplatz müssen sehr viele Faktoren zusammen passen. Die Fahrt muss perfekt sein, die Ski müssen schnell sein und Glück brauchst du auch.  Aber genau das ist mein Ziel und dafür arbeite ich sehr hart.

 

Max Franz

Max Franz

Deine bisher größten Erfolg konntest Du beim Super G feiern. In Gröden bist du mit Startnummer 54 auf den 5. Platz vorgefahren und auch in Kvitfjell konntest Du dich über einen 5. Rang freuen. Wird der Super G in der neuen Saison Deine Paradedisziplin?

Max Franz: Ich war auch anfangs überrascht, dass meine Karriere eigentlich mit einer Top 10 Platzierung im Super G beginnt. Die zwei fünften Plätze waren richtig gute Fahrten von mir. Mein Herz schlägt für die Abfahrt und die schnellen Disziplinen, aber ein „geiler“ Slalom ist auch nicht zu verachten.

Das Auftaktrennen für die WM 2013 in Schladming hast Du ja bereits gewonnen. In einer Fahrt knapp unter 17 Sekunden warst Du in Island beim Promo-Rennen von 80 Startern der Schnellste. Wie viel bedeutet dir ein Startticket bei der Heim WM?

Max Franz: Das ist sicher für die nächste Saison das ganz große Ziel.  Eine Heim-WM ist schon etwas Besonderes. Doch bis dorthin ist noch Einiges zu tun. Viel schwitzen im Sommer, verletzungsfrei bleiben und gute, besser gesagt,  sehr gute Rennen bis dorthin bestreiten. Der Promo-Event in Island war auch eine ganz neue Erfahrung für mich. Es war eine richtige Gaudi mit so vielen Skilegenden, Trainern, Funktionären und Kollegen  Werbung für die Heim-WM zu machen.

Du giltst als größte Speed-Hoffnung im ÖSV Team. In der letzten Saison hat ein Fragezeichen Deinen Helm verziert. Hat sich nach Deiner erfolgreichen Saison bereits ein Helmsponsor gefunden oder bist Du noch immer auf der Suche?

Max Franz: Es hat mich sehr gefreut, dass einige Firmen nach der Saison Interesse an mir gezeigt haben. Es gibt Gespräche, aber zurzeit gibt es nichts Näheres zu diesem Thema. Ich bin mir aber sicher, dass ich einen guten Partner für meine weitere Zukunft finden werde.

Welche Schlagzeile würdest Du gerne in der WM Saison 2012/13 von Dir lesen?

Max Franz: „Max Franz gewinnt erstes Weltcuprennen!“

 

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