2 Januar 2021

Melanie Meillard will in Zagreb den nächsten Schritt nach vorne machen

Melanie Meillard will in Zagreb den nächsten Schritt nach vorne machen (Foto: © Melanie Meillard / Facebook)
Melanie Meillard will in Zagreb den nächsten Schritt nach vorne machen (Foto: © Melanie Meillard / Facebook)

Zagreb – Die Schweizerin Melanie Meillard erzielte als junge Athletin im Ski Weltcup Spitzenplätze wie am Fließband, ehe sie 19-jährig in der Saison 2017/18 unmittelbar vor ihrem Olympiaauftritt im südkoreanischen Pyeongchang von der Verletzungshexe Besuch bekam. In Asien war sie in den technischen Disziplinen zu einer heißen Anwärterin auf Edelmetall hochgehandelt worden, doch eine komplizierte Knieverletzung riss sie aus allen Träumen. Ein Kreuzbandriss und eine Außenmeniskusverletzung sorgten dafür, dass sie viele Tränen vergoss.

Die Westschweizerin musste von nun an kleinere Brötchen backen. Ferner erkannte sie schnell, dass der Grat zwischen Erfolg und Misserfolg schmal war. Nach dem notwendigen chirurgischen Eingriff litt sie lange unter Schmerzen. Eine weitere Operation folgte. Beinahe 700 Tage nach ihrem ersten Rennen feierte sie im Jahr 2019 in Lienz ihr Comeback. Doch es war nicht wie vorher, nach drei weiteren glücklosen Auftritt beendete sie die Saison vorzeitig.

Die 22-jährige Eidgenossin will es jedoch wieder wissen. Auf Instagram postete sie, dass sie gut trainieren konnte und dass sich ihr Knie gut anfühle. Schritt für Schritt will sie nach vorne kommen. Sie will wieder zu alter Stärke finden. Beim ersten Saisonrennen des WM-Winters 2020/21 zeigte sie in Levi mit Platz neun ihre Klasse. Auch wenn die junge Athletin bei den folgenden Rennen, abermals in Levi und am Semmering, weniger erfolgreich war, spricht nichts dagegen, dass sie in Kroatien erfolgreich ins Jahr 2021 starten wird. Apropos erfolgreicher Start in ein Jahr. Beim City Event des Jahres 2018 in Oslo landete sie auf Rang drei. Die Erwartung dieses Resultat, gleichbedeutend mit ihrem bislang einzigen Sprung auf das Podest zu erhoffen, wäre noch ein wenig zu viel des Guten.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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