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Meta Hrovat wünscht sich etwas Planungssicherheit

Meta Hrovat wünscht sich etwas Planungssicherheit

Meta Hrovat wünscht sich etwas Planungssicherheit

Kanin – Auch wenn sich die slowenische Ski Weltcup Rennläuferin Meta Hrovat über die Trainingseinheiten mit ihrer Teamkollegin Ilka Stuhec freut, möchte sie Antworten finden. Die Antworten drehen sich um Fragen, die den aufgrund des Coronavirus gelähmten Sport betreffen. Auch weiß sie noch nichts über den Nationalmannschaftsstatus.

Hrovat, ihres Zeichens beste slowenische Riesenslalomspezialistin will zusammen mit Stuhec gut arbeiten. Sie hofft auf klare Nächte, aber die Wettervorhersage ist hinsichtlich des bevorstehenden Wochenendes nicht gerade günstig. Da die Temperaturen frühlingshaft sind, beginnen ihre Einheiten voraussichtlich schon um 5.30 Uhr morgens. Am letzten Mittwoch hat sie sich mit der zweifachen Abfahrtsweltmeisterin ins Trainingslager begeben.

Bei diesen Einheiten geht es um die Technik. Man hat viel über die Fehler der letzten Saison gesprochen. Jetzt ist die Zeit gut, um mit diesen Problemen umzugehen. Sie schaut von Tag zu Tag, und arbeitet an der Abstimmung ihres Materials. Die mehrfache Junioren-WM-Medaillengewinnerin hat noch keinen klar strukturierten Zeitplan, was die Trainings in Kanin betrifft. Aber die am 2. März 22 Jahre alt gewordene Hrovat hofft, dass sie viele Tage auf Schnee arbeiten kann.

Die slowenischen Herren werden höchstwahrscheinlich bis Juni warten, bis es möglich ist, in Österreich ein Training zu absolvieren. Es ist klar, dass die Vorbereitungsphase heuer aufgrund der Corona-Pandemie anders aussehen wird. Ohne die obligat erscheinenden Trainingseinheiten in Südamerika muss man in Europa improvisieren. Die nächste Saison wird interessant; so müssen sich die Athletinnen und Athleten teilweise selbst finden und aus weniger mehr machen. Es ist noch bedeutsamer, wie und wann sie trainieren. In solch einer Lage muss man hartnäckig sein und unter den gegebenen Bedingungen am meisten aus sich herausholen.

Hrovat, 22 Jahre jung und in Kranjska Gora daheim, schaut auf die beste Saison ihrer jungen Laufbahn zurück. Sie konnte sich über 279 Ski Weltcup Punkte freuen und holte im Riesenslalom-Weltcup den neunten Platz. Beim Heimrennen konnte sie über den dritten Rang auf dem Podest jubeln. In der Gesamtwertung reichte es für Position 25. Die gesundheitlichen Probleme, die sie vorher hatte und die sie einschränkten, hat sie überwunden. Jetzt will sie noch besser werden, Fortschritte machen und bei den Rennen ein Mehr an Stabilität aufweisen.

Mit Ilka Stuhec verweilt sie derzeit, wie geschrieben, in Kanin. Wie die sommerlichen Einheiten aussehen, weiß niemand. Auch ist die Zusammensetzung der Kader noch nicht festgelegt worden. Bis zur offiziellen Bestätigung der Wettkampfteams und des Betreuerstabs  dauert es noch etwas; der slowenische Verband hüllt sich noch in Schweigen. Dabei ist es klar, dass Meta Hrovat gerne Planungssicherheit hätte. Man muss kein Prophet sein, um zu wissen, dass dieser Wunsch mehr als nur gerechtfertigt ist.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: siol.net

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