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Michael Walchhofer schließt derzeit eine Schröcksnadel-Nachfolge aus

Michael Walchhofer schließt derzeit eine Schröcksnadel-Nachfolge aus

Michael Walchhofer schließt derzeit eine Schröcksnadel-Nachfolge aus

Zauchensee – Seit drei Jahren ist Michael Walchhofer, Abfahrtsweltmeister von 2003, ÖSV-Vizepräsident. Dennoch möchte er derzeit nicht den Thron von Peter Schröcksnadel beerben. Der Salzburger betont, dass es ihn freut, dass man in Zauchensee in kurzer Zeit für St. Anton eingesprungen ist und eine perfekte Veranstaltung auf die Beine gestellt hat. Da das ganze Skigebiet zu 95 Prozent befahren ist, muss man auch – so Walchhofer – den Bergbahnen ein Kompliment aussprechen.

Walchhofer ist nach seinem Karriereende Hotelier. Ihm macht die Arbeit Spaß. Nebenbei hält er Vorträge. Zudem organisiert er Skitage für Unternehmen. Als Vizepräsident des ÖSV ist er auch froh, dass der Verband stark unterwegs ist. Der Salzburger erzählt, dass die Athleten mündig agieren, aber nicht alles über die Medien transportieren sollen. In Bezug auf die etwas schwere Situation um Anna Fenninger betonte Walchhofer, dass es bemerkenswert war, dass sich Schröcksnadel noch auf eine klärende Aussprache eingelassen hatte, obwohl es nicht mehr einfach war. Trotzdem weiß der einstige Abfahrtsweltmeister, dass das mit den Autofirmen, die im Konkurrenzkampf zueinanderstehen, nicht gerade gut war.

Im Sommer hat also Fenninger, immerhin Walchhofers Landsfrau, für Schlagzeilen gesorgt. Im Winter wollte sie für sportliche Höhenflüge sorgen und das „Sommertheater“ ad acta legen, doch leider hat sie sich verletzt. Ferner versucht der Hotelier, sich für einen leistbaren Skiurlaub einzusetzen.

Schröcksnadel, der im Sommer 75 Jahre wird, wird nicht mehr allzu lange Präsident des ÖSV sein. Auf die Frage, ob Walchhofer ein denkbarer Nachfolger wäre, antwortet Letzterer, dass kein Nachfolger in Sicht ist. Berufliche Gründe würden den Salzburger hindern, diese Arbeit zu übernehmen. Aber niemand weiß, was in zehn Jahren ist. Es soll mehr ein fließender Übergang und keine Zäsur sein.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.tt.com 

 

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