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Michaela Kirchgasser gewinnt Slalom in Kranjsk Gora

Michaela Kirchgasser gewinnt Slalom in Kranjsk Gora

Michaela Kirchgasser gewinnt Slalom in Kranjsk Gora

Mit Minus 3° und einem extrem eisigen Untergrund präsentierte sich der Podkoren den Slalomrennläuferinnen beim Finaldurchgang im slowenischen Kranjska Gora. Nachdem Ausfall von Österreichs Slalomkönigin Marlies Schild und Slalom Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch nutze die Filzmooserin Michaela Kirchgasser die Gunst der Stunde und holte sich den Sieg. Nach Rang 3 in Zagreb schaffte Sie erstmals in ihrer Karriere den Sprung auf den obersten Podestplatz bei einer Slalomkonkurrenz. Ihren ersten Weltcupsieg feierte Kirchgasser am 24. Februar 2007 beim Riesenslalom in der Sierra Nevada.

Mit zweimaliger Laufbestzeit gewann Kirchgasser in einer Gesamtzeit von 1:47.25 vor der Finnin Tanja Poutiainen (+ 0.65) und der Slowakin Veronika Zuzulova (+ 1.34).

Michaela Kirchgasser: „Ich hab schon mal einen Riesentorlauf gewonnen vor fünf Jahren. Da war ich auch mit Nummer 3 am Start und hab mir gedacht, dass mach ich heute wieder mit Nummer 3. Mir war klar, wenn ich ein Rennen fahre, dann darf mich nichts dran hindern, dass ich volles Risiko gehe.“

Tina Maze (+ 1.66) verfehlte bei ihrem Heimrennen das Podest nur knapp und musste sich am Ende mit dem 4. Rang zufrieden geben.

Einen weiten Sprung nach vorne machte die Niederösterreichische Slalom Vize Weltmeisterin Kathrin Zettel (+ 2.28). Vom 17. Platz nach dem 1. Durchgang konnte sich die 25-Jährige, mit der 2. besten Finallaufzeit  auf den 5. Platz verbessern.

Kathrin Zettel: „Ich bin sehr, sehr zufrieden. Im 1. Lauf hatte ich Abstimmungs-Probleme. Das war jetzt voll in Ordnung. Ich habe mich sehr wohl gefühlt. Oben war vielleicht noch etwas mehr drinnen, aber ich bin sehr zufrieden.“

Sehr zufrieden konnte auch Nicole Hosp (+ 2.80) mit ihrem abschneiden sein. Sie konnte sich im 2. Durchgang auf der schwierigen Piste vom 12 auf den 6 Rang vorschieben.

Nicole Hosp: Es war brutal schwer. Die Verhältnisse waren total unterschiedlich. Für mich war es schön, wieder mal im Ziel zu sein – und dann noch Top 6, das ist traumhaft.

Hinter der US Amerikanerin Lindsey Vonn (+ 2.89) reihte sich die Oberstdorferin Christina Geiger (+ 2.95) als Beste DSV Rennläuferin auf dem 8. Platz ein.

Christian Geiger: „Der erste Lauf war wieder nicht so wie ich es mir erwartet hätte. Der zweite war schon besser bis auf meinen Fehler im Steilhang und das hat viel Zeit gekostet.“

Die Top 10 komplettierten die Französin Nastasia Noens (+ 3.27) und die Italienerin Irene Curtoni (+ 3.45).

Lena Dürr aus Germering, vergab nach Zwischenbestzeit, mit zwei groben Fehlern die Führung und musste sich am Ende mit Rang 11 begnügen.

Ganz anders die Gefühlslage bei Bernadette Schild, die als 23. in den Finallauf ging und sich am Ende über einen 12. Platz freuen konnte.

Bernadette Schild: Es war definitiv besser als im 1. Durchgang. Es ist annähernd das, was ich kann. Ich hoffe, dass ich es bei den nächsten Rennen in beiden Durchgängen „derfahre“.

Offizieller FIS Endstand: Slalom der Damen in Kranjska Gora

 

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