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Michelle Gisin und Co. fahren mit einem flauen Gefühl im Magen nach Sölden

Michelle Gisin und Co. fahren mit einem flauen Gefühl im Magen nach Sölden

Michelle Gisin und Co. fahren mit einem flauen Gefühl im Magen nach Sölden

Sölden – Wenn am Wochenende in Sölden der Startschuss zur Ski Weltcup Saison 2020/21 ertönt, haben die eidgenössischen Ski-Damen ein mulmiges Gefühl im Magen. Dabei haben sie keineswegs etwas Falsches gegessen. Ihnen macht die Corona-Geschichte sehr zu schaffen. Da ist es egal, ob sich die Piste im Nordtiroler Ötztal von ihrer Schokoladenseite zeigt oder nicht. Der Hang ist bestens präpariert, und Fans werden keine dabei sein.

Man möchte optimale Bedingungen schaffen. Der Weltcupkalender wurde um eine Woche vorverlegt, um weniger Touristen in Sölden vorzufinden. Man möchte auch in Sicherheitsfragen punkten, denn es wäre fatal, die Pandemie und alles rund um Corona auf die leichte Schulter zu nehmen. Die Anzahl der Neuansteckungen ist in Österreich nach oben geschnellt.

Vorsicht lautet also das Gebot der Stunde. Alle werden getestet. Man muss negativ getestet werden, um dabei zu sein. Michelle Gisin, die Allrounderin im Swiss-Ski-Team gibt zu, ein wenig Angst zu haben. Neben dem Waschen der Hände und dem Gebrauch eines Desinfektionsmittels trägt sie, wenn es geht, eine Mund- und Nasenschutzmaske.

Die Athletin aus Engelberg betont, dass ein positiver Test keineswegs nur schlecht für die Gesundheit, sondern auch für die sportliche Laufbahn sei. Aline Danioth, die nach ihrer Verletzung erst beim Torlauf in Lappland dabei ist, hatte bei einem Husten schon ein wenig Panik. Die 28-jährige Speedspezialistin Joana Hählen wählt noch drastischere Worte und setzt ein etwaiges positives Testergebnis mit einem Horrorszenario gleich.

Glück im Unglück hatte die Tessinerin Lara Gut-Behrami. Die Skirennläuferin war letzthin in Quarantäne, nachdem ihr Mann und Fußballer Valon Behrami positiv getestet wurde. Da die Schweizerin ein negatives Testergebnis aufwies, darf sie ins Ötztal fahren und an den Start gehen. Ob Wendy Holdener den Rettenbachferner bezwingen wird, werden wir erst knapp zuvor in Erfahrung bringen. Nachdem sie sich bei einem Trainingslauf den rechten Wadenbeinkopf brach, werden die ersten Schwünge auf der weißen Grundlage hinsichtlich ihres Entscheids von Tragweite sein.

*** Programm AUDI FIS Skiweltcup Sölden *                                       

Samstag, 17.10.2020: Riesentorlauf Damen (10.00 bzw. 13.00 Uhr)
Sonntag, 18.10.2020: Riesentorlauf Herren (10.00 bzw. 13.15 Uhr)

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: blick.ch

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