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Mikaela Shiffrin behält beim Slalom in Kühtai den Durchblick

Mikaela Shiffrin behält beim Slalom in Kühtai den Durchblick

Mikaela Shiffrin behält beim Slalom in Kühtai den Durchblick

Kühtai – Vor zwei Monaten gewann die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin (zeitgleich mit Anna Fenninger) den Riesentorlauf in Sölden. Heute siegte sie beim Premierenslalom in Kühtai. Zusammenfassend kann man doch sagen, dass ihr der Tiroler Schnee mehr als nur gut liegt. Die junge Athletin drehte im zweiten Durchgang auf, siegte in einer Zeit von 1.43,39 Minuten und sagte im ORF-Interview: „Es ist ein Geschenk für mein ganzes Team. Es hat heute wirklich Spaß gemacht. Das ganze Selbstvertrauen ist vielleicht noch nicht zurück. Gestern und heute waren aber sehr schöne Tage. Ich liebe diesen Hang.“

Zweite wurde die Tschechin Sarka Strachová, die gegen die zweimalige Laufsiegerin Shiffrin nicht den Hauch einer Chance hatte und sage und schreibe acht Zehntelsekunden auf die Triumphatorin einbüßte. Auf ihr Rennen angesprochen, meinte sie: „Ich war schon sehr hungrig auf einen Podestplatz. Im Weltcup war ich zuletzt 2009 am Podest. Mein Gefühl hat mir gesagt, dass ich weiterkämpfen soll. Und ich denke, es war die richtige Entscheidung – solche Momente sind einfach schön.“

Wendy Holdener (+0,92) aus der Schweiz zeigte im Finaldurchgang ihre ganz große Klasse und katapultierte sich noch vom sechsten Rang zur Halbzeit auf Position drei nach vorne. Im ORF-Gespräch strahlte die junge Athletin: „Ich bin einfach nur glücklich. Mir ist ein Riesen-Stein vom Herzen gefallen. Ich habe gewusst, dass ich es kann. Ich probiere, so weiterzumachen – dann bin ich sehr zufrieden.“

Offizieller FIS ENDSTAND – Slalom der Damen in Kühtai

Hinter der Eidgenossin landeten die beiden Schwedinnen Frida Hansdotter (+1,04) und Maria Pietilä-Holmner (+1,11) auf den Plätzen vier und fünf. Tina Maze (+1,24) aus Slowenien rutschte nach Position zwei nach dem ersten Lauf noch auf Platz sechs zurück. Beste ÖSV-Athletin wurde Aspen-Siegerin Nicole Hosp (+1,45) auf Rang sieben. Die Außerfernerin lag in der Summe sechs Auszuschneuzender vor ihrer Teamkollegin Kathrin Zettel und sagte im ORF-Interview: „Im ersten Lauf bin ich einfach zu rund gefahren, habe dadurch nicht so viel Speed mitgenommen. Ich weiß aber, dass ich gut drauf bin und wollte es vor dem Heimpublikum zeigen.“

Neunte wurde die Schwedin Anna Swenn-Larsson (+1,80); die Schweizerin Michelle Gisin war genau drei Zehntelsekunden langsamer als die Athletin aus dem Drei-Kronen-Team und rundete die besten Zehn des heutigen Slaloms in Kühtai ab. Hinter Gisin klassierten sich gleich vier ÖSV-Athletinnen. Michaela Kirchgasser (+2,15) landete als Elfte knapp hinter der Schweizerin. Carmen Thalmann (+2,57) zeigte zwei konstante Durchgänge und wurde am Ende mit Position zwölf belohnt. Bernadette Schild (+2,70) kam auf Rang 13. Die jüngere Schwester der inzwischen zurückgetretenen Marlies Schild sagte im ORF-Interview: „Es ist da runter für mich schwierig. Es ist extrem flach, es ist nirgends ein richtiger Steilhang, wo ich Zeit gutmachen kann. Aber der zweite Lauf war auf jeden Fall besser als der erste. Aber sicher nicht dort, wo ich eigentlich sein sollte.“

Julia Dygruber, die im ersten Lauf mit der Nummer 38 in die Top-20 fuhr, kam mit 2,96 Sekunden Rückstand auf Shiffrin auf Platz 14. Denise Feierabend (+3,86), eine weitere Swiss-Ski-Athletin, kam auf Rang 22 und war in der Endwertung fast zwei Zehntelsekunden schneller als DSV-Starterin Tina Geiger. Die junge Schweizerin Rahel Kopp (+5,57) kam auf Platz 25. Im Finale wurde Federica Brignone aus Italien disqualifiziert. Ihre Mannschaftskollegin Chiara Costazza schied aus. Das gleiche Schicksal ereilte der Kanadierin Marie-Michéle Gagnon, die als Vierte des ersten Laufs mit dem Podest liebäugelte und kurz vor dem Ziel stürzte. Die Anwesenheit ihres Freundes Travis Ganong, seines Zeichen frischgebackener Abfahrtssieger von Santa Caterina Valfurva, brachte ihr leider kein Glück. Manuela Mölgg aus Südtirol konnte sich knapp nicht für das Finale qualifizieren; Sarah Pardeller verzichtete grippebedingt gar auf einen Start in Tirol.

Offizieller FIS ENDSTAND – Slalom der Damen in Kühtai

Auch wenn es für die rot-weiß-roten Damen zu keinem Heimsieg reichte, war Sportdirektor Hans Pum sehr zufrieden über das geschlossene Mannschaftsresultat. So resümierte er im ORF-Interview: „Sportlich bin ich zufrieden. Heute hatten wir leider keinen Stockerlplatz. Aber mannschaftlich sind unsere Damen speziell im zweiten Lauf sehr gut gefahren. Natürlich auch gestern im Riesentorlauf. Zur Organisation muss ich sagen: Es war ein Gewaltakt, der hier so kurzfristig geleistet wurde.“

Nun sind vier Slaloms in dieser Saison Geschichte. Es gab dabei mit Tina Maze, Niki Hosp, Maria Pietilä-Holmner und heute Mikaela Shiffrin vier verschiedene Siegerinnen. Der nächste Torlauf findet am 4. Januar 2015 in der kroatischen Hauptstadt Zagreb/Agram statt. In der Gesamtwertung hat Tina Maze ihren Vorsprung auf Anna Fenninger aus Österreich vergrößert. Im Kampf um die kleine Kugel kann es spannend werden, denn die Top-7 liegen gerade einmal 105 Punkte auseinander.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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