22 Juni 2020

Mikaela Shiffrin blickt auf optimale Trainingseinheiten in Copper Mountain zurück

Mikaela Shiffrin blickt auf optimale Trainingseinheiten in Copper Mountain zurück
Mikaela Shiffrin blickt auf optimale Trainingseinheiten in Copper Mountain zurück

Copper Mountain – Die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin blickt auf ein ausgezeichnetes Trainingslager in Copper Mountain zurück. Die 66-fache Siegerin eines Ski Weltcup Rennens wird wohl nun im Juli auf dem Mt. Hood arbeiten. In der abgelaufenen Saison musste sie tatenlos zusehen, wie der Winter aufgrund der Corona-Pandemie allzu früh beendet wurde und die Kristallkugeln unter der Konkurrenz verteilt wurden.

Trotzdem geht es ihr nach dem tragischen Tod ihres Vaters Jeff wieder einigermaßen gut. Sie hat Spenden gesammelt und dem Verband Unterstützung gewährt. Zudem engagiert sie sich, dass die Athleten der Zukunft die gleichen Chancen bekommen werden. Ferner spulte sie viele Einheiten im Fitnessstudio ab und freute sich auf die ersten Einheiten auf der weißen Grundlage.

Die 25-Jährige fand es nach der längsten Auszeit ihrer Karriere großartig, wieder auf Schnee zu arbeiten. Sie war sich zu Beginn nicht so sicher, wie es nach einer so langen Zeit anfühlen würde, und ist dankbar, dass sie die Gelegenheit hatte und ausnutzen konnte, zumal ihr klar war, dass viele Menschen kaum die Chance haben, die eigenen vier Wände zu verlassen. Gewiss gibt es auch für sie noch viele Unbekannte hinsichtlich der globalen Lage, aber sie ist den Verantwortlichen in Copper Mountain, aber auch jenen des Verbandes und der Mannschaft zu Dank verpflichtet, da sie ein mehr als gutes Trainingslager realisiert haben.

Ferner waren die Bedingungen für diese Zeit außerordentlich gut. Die mehrfache Gesamtweltcup Siegerin hatte das Glück, gleich auf hohem Niveau arbeiten zu können. Man hat sich hauptsächlich auf den Riesenslalom konzentriert, die Einheiten waren aber auch mit einigen Slalomtrainings gespickt.

Die traditionelle Reise nach Ushuaia muss wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Was die Fortsetzung des Trainings betrifft, so besteht im Juli die Möglichkeit, dass Shiffrin am Mt. Hood in Oregon arbeiten kann. Dort ist dann auch die Herren-Nationalmannschaft im Einsatz. Im weiteren Verlauf steht eine Reise nach Europa auf dem Plan, um sich auf den alpinen Gletschern gut vorzubereiten.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: neveitalia.it

Verwandte Artikel:

16.000 Fans und eine kleine Ski Weltcup Party in Sölden
16.000 Fans und eine kleine Ski Weltcup Party in Sölden

Sölden – Die Veranstalter des bevorstehenden Ski Weltcup Wochenendes in Sölden planen mit rund 16.000 Fans. Bei den Frauen werden 7.000, bei den Herren 9.000 Schlachtenbummler erwartet. Gefahren werden die beiden Riesenslaloms am Samstag und am Sonntag. Die Pisten um den Hang am Rettenbachferner sind auch für den Publikumsverkehr geöffnet. Auch eine kleine Weltcup-Party ist… Sölden erwartet 16.000 Fans zum Ski Weltcup Opening weiterlesen

Vincent Kriechmayr hat auch in der Olympiasaison 2021/22 viel vor
Vincent Kriechmayr hat auch in der Olympiasaison 2021/22 viel vor

Sölden – Vincent Kriechmayr, der frischgebackene Sportler des Jahres, möchte hoch hinaus. Der österreichische Ski Weltcup Rennläufer, der bei der vergangenen Weltmeisterschaft sowohl in der Abfahrt als auch im Super-G die Goldmedaille gewann, fuhr bereits gestern ins Ötztal. Er wird jedoch beim Riesentorlauf in Sölden, der morgen in einer Woche auf dem Programm steht, nicht… Vincent Kriechmayr hat auch in der Olympiasaison 2021/22 viel vor weiterlesen

Justin Murisier lässt am Parallel-Rennen kein gutes Haar
Justin Murisier lässt am Parallel-Rennen kein gutes Haar

Lech/Zürs – Nach den teils heftig geführten Diskussionen bei der alpinen Ski-Weltmeisterschaft in Cortina d’Ampezzo wird es im diesjährigen Weltcupkalender nur ein Parallel-Rennen geben. Einige Athletinnen und Athleten mögen dieses Format, andere wollen es sogar boykottieren. Der Schweizer Justin Murisier und seine Teamkollegen wollen nicht in Lech/Zürs an den Start gehen. Für ihn hat der… Justin Murisier lässt am Parallel-Rennen kein gutes Haar weiterlesen

Kreuzbandriss lässt Laura Pirovanos Olympiatraum wie eine Seifenblase zerplatzen
Kreuzbandriss lässt Laura Pirovanos Olympiatraum wie eine Seifenblase zerplatzen

Sölden – Eine Woche vor dem Saison Opening in Sölden kam die italienische Skirennläuferin Laura Pirovano bei einer Trainingsfahrt zu Sturz. Dabei zog sie sich eine schwere Knieverletzung zu. Genauer gesagt riss sie sich das vordere Kreuzband des rechten Knies. Eins steht schon fest: Italien verliert im Olympiawinter 2021/22 eine der besten Athletinnen im Speedbereich. … Kreuzbandriss lässt Laura Pirovanos Olympiatraum wie eine Seifenblase zerplatzen weiterlesen

Petra Vlhová zwischen dem Rentier von Levi und dem Olympiamedaillentraum
Petra Vlhová zwischen dem Rentier von Levi und dem Olympiamedaillentraum

Sölden – Auch für die slowakische Ski Weltcup Rennläuferin Petra Vlhová ist die Olympiasaison 2021/22 etwas ganz Spezielles. Die Gesamtweltcupsiegerin, die in Sölden ihr 152. Weltcuprennen ihrer Karriere bestreitet, befindet sich in der Rolle der Gejagten und freut sich, dass endlich der Kampf um Hundertstelsekunden, Siege und im weiteren Saisonverlauf um olympisches Edelmetall in Peking… Petra Vlhová zwischen dem Rentier von Levi und dem Olympiamedaillentraum weiterlesen

Banner TV-Sport.de