5 Januar 2019

Mikaela Shiffrin dominiert ersten Slalomdurchgang in Zagreb

Mikaela Shiffrin dominiert ersten Slalomdurchgang in Zagreb
Mikaela Shiffrin dominiert ersten Slalomdurchgang in Zagreb

Kaum hat das Neue Jahr 2019 angefangen, geht es im Skiweltcup Schlag auf Schlag weiter. Nach dem City Event in Stockholm ist der Weltcup-Tross an diesem Wochenende in Zagreb zu Gast. Während die Herren am Sonntag ihr Rennen auf dem Bärenberg bestreiten, stehen bereits am heutigen Samstag die Damen im Focus der Alpinen-Fans. Die offizielle FIS Startliste für den Slalom Finallauf (16.00 Uhr) in Zagreb – gleich nach Eintreffen – sowie die Startnummern und den FIS Liveticker finden sie im Menü oben.

Bereits nach dem ersten Durchgang scheint beim Slalom der Damen in Zagreb eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Mikaela Shiffrin zeigte auf dem Bärenberg erneut einen Zauberlauf und hat in einer Zeit von 59.70 Sekunden die klare Führung vor der Schweizerin Wendy Holdener (2. – + 1.15) und Petra Vlhova (3. – + 1.34) aus der Sklowakei übernommen.

Mikaela Shiffrin: „Nach dem City Event in Oslo war mir klar, dass ich noch aggressiv und clever sein muss, sonst sind die anderen Mädels da. Ich liebe diese Strecke, und es war eine perfekte Gelegenheit, hier aggressiv Slalom zu fahren.“

Wendy Holdener: „Mein Problem hatte ich vor der Kuppe, da hat es mich zusammengestaucht. Trotzdem glaube ich, dass ich eher ganz oben und ganz unten Zeit verloren habe. Mit Startnummer 1 ist die Fahrt immer schwer einzuschätzen. Als dann aber alle hinter mir waren, habe ich mich schon gedacht, es war okay – bis Mikaela gekommen ist.“

Während Shiffrin elf der letzten zwölf Slalomrennen für sich entscheiden konnte, hat eine Schweizerin letztmals vor 17 Jahren (Marlies Öster in Berchtesgaden) einen Torlauf gewinnen können. Für die US-Amerikanerin liegt der Siegerscheck über 60.000 Euro und die vierte Krone für die Schneekönigin von Zagreb, nach 2013, 2015 und 2018, bereit zur Abholung. Sollte die 23-Jährige keinen groben Fehler in ihren Finallauf einbauen, oder gar ausscheiden, sollte ihr der Sieg nicht mehr zunehmen sein.

Daten und Fakten zum
5. Slalom der Damen 2018/19 in Zagreb

Offizielle FIS-Startliste 1. Durchgang – Start 13.00 Uhr
Offizieller FIS-Liveticker der Damen 1. Durchgang
Offizieller FIS Zwischenstand nach dem 1. Durchgang
Offizielle FIS-Starliste 2. Durchgang – Start 16.00 Uhr
Offizieller FIS-Liveticker der Damen 2. Durchgang
Offizieller FIS-Endstand Slalom der Damen in Zagreb

Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

Hinter ihrer schwedischen Landsfrau Anna Sween Larsson (4. – + 2.05) reihte sich Slalom-Olympiasiegerin Frida Hansdotter (5. – + 2.36), mit einem deutlichen Respektabstand auf dem fünften Rang ein. Die Goldmedaillengewinnerin hat bereits einen Rückstand von über einer Sekunde auf einen Podestplatz.

Als beste ÖSV Rennläuferin klassierte sich Katharina Liensberger (7. – + 2.55), hinter der Kanadierin Erin Mielzynski (6. – + 2.37) und vor der Italienerin Chiara Costazza (8. – + 3.03), auf dem siebten Platz.

Katharina Liensberger: „Auf diesem Hang musst du vom ersten Tor an ziehen, das habe ich auch probiert, aber nicht geschafft. Aber der Grundstein ist gelegt. Im 2. Lauf werde ich probieren es besser zu machen. Es macht schon Spaß, auf so einer Piste zu fahren. Ich würde mich freuen, wenn wir das öfter hätten.“

Über ein Platz innerhalb der Top Ten konnten sich auch Michelle Gisin (9. – + 3.04) aus der Schweiz und die Österreicherin Katarina Truppe (10. – + 3.05) freuen.

Christina Geiger (11. – + 3.13) aus Deutschland und die Österreicherin Bernadette Schild (14. – + 3.36) verpassten den Sprung unter die besten Zehn knapp.

Seit 2005 finden auf dem  Sljeme die Weltcuprennen der Frauen statt, die Männer reisen seit 2008 alljährlich in die kroatische Hauptstadt.  Bis 2021 hat der Internationale Skiverband (FIS) bereits die Slalombewerbe auf dem Bärenberg garantiert. Mit Wengen, Kitzbühel, Garmisch-Partenkirchen, Val d’Isere und Gröden gehört Zagreb seit 2013 auch zum „Club 5 Alpine Ski Classics“. Neben der Krone der Schneekönigin wartet auf die Siegerin auch der höchste Siegerscheck überhaupt – aktuell ist er mit 60.000 Euro dotiert. Aber auch das Zuschauerinteresse ist riesig. Pro Rennen werden mehr als 20.000 Zuschauer erwartet.

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