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Mikaela Shiffrin freut sich über klare Führung im Torlauf von Jasná

Mikaela Shiffrin freut sich über klare Führung im Torlauf von Jasná

Mikaela Shiffrin freut sich über klare Führung im Torlauf von Jasná

Jasná – Über 30 Jahre haben die Skifans im slowakischen Jasná auf ein Skiweltcup-Rennen warten müssen. Die Vorfreude auf die Technik-Rennen war bei den zahlreichen Fans groß, nur Petrus hatte wenig Einsehen. Nach dem am Samstag der Riesenslalom auf Montag verschoben werden musste, schüttelte am Sonntag Frau Holle kräftig die Betten. Die gute Nachricht ist, dass bei Neuschnee und schwierigen Bedingungen der Torlauf jedoch gestartet werden konnte. Die Startliste (gleich nach Eintreffen) und den Liveticker für den Finallauf finden sie in der Navigationsleiste oben.

Auf der Slalompiste „Lukova 2“ stellt die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin ihre derzeitige Ausnahmestellung einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis und liegt in einer Zeit von 58.04 Sekunden die Führung vor der slowakischen Lokalmatadorin Veronika Velez-Zuzulová (+ 1,67) und der Schweizerin Wendy Holdener (+1,88). Petra Vlhová, die zweite erfolgreiche und sehr gute Slowakin im Feld, ist genau gleich schnell wie die Eidgenossin.

Im TV-Interview sagt Shiffrin: „Ich habe mich in der Früh etwas müde gefühlt, das hat mich etwas nervös gemacht. Die Kurssetzung hat mich dann zuversichtlich gestimmt. Ich bin gefahren, als ob mich alle den Hang runtergejagt haben.“

Offizieller FIS Zwischenstand:  Slalom der Damen in Jasná

Die auf Rang fünf klassierte Norwegerin Nina Løseth geht bereits mit einem Rückstand von über zwei Sekunden in den Finallauf am frühen Nachmittag (13.30 Uhr). Auf Position sechs der Ergebnisliste sehen wir die Kanadierin Marie-Michèle Gagnon (+2,06), die nur um acht Hundertselsekunden schneller als Nastasia Noens aus Frankreich ist. Die Tschechin Šárka Strachová reißt als gegenwärtig Achte auch einen riesengroßen Rückstand von 2,26 Sekunden auf Shiffrin auf. Die besten Zehn des heutigen ersten Slalomdurchgangs werden von der rot-weiß-roten Skidame Carmen Thalmann (+2,42) und der Schwedin Anna Swenn-Larsson (+2,47) komplettiert. Auf ihre Fahrt angesprochen, erwidert Thalmann im Gespräch mit dem ORF: „Ich habe eigentlich gut losgelegt, ehe ich dann aber unten einmal auf den Innenski gekommen bin.“

Michaela Kirchgasser (+2,60) aus Österreich liegt als derzeit Zwölfte denkbar knapp außerhalb den Top-10. Sie analysiert ihren Lauf wie folgt: „Ich bin nicht gut reingekommen, unten runter war das Gefühl zumindest etwas besser. Wenn man schlecht fährt, darf man auch nicht schnell sein.“

Die nächste ÖSV-Athletin ist Bernadette Schild (+3,47). Der Rückstand ist sehr groß, auch wird sie im Finale alles daransetzen, ihn nicht allzu groß werden zu lassen. Beste Deutsche ist Lena Dürr (+3,66) auf Rang 16. Ihre Teamkollegin Christina Geiger (+4,70) hat als derzeit 25. auch schon bessere Zeiten erlebt. Die Swiss-Ski-Vertreterinnen Charlotte Chable (+4,56) möchte auf der Position 22 und 27 im zweiten Durchgang den Schaden in der Form eines großen Rückstandes begrenzen und das Finale wohl nur noch wie einen besseren Trainingslauf ansehen. für diesen qualifiziert. Die junge Österreicherin Julia Grünwald kämpft sich irgendwie durch und liegt 4,79 Sekunden hinter Shiffrin auf Platz 24. Sie siegt drei Ränge hinter der erfahrenen, im Riesenslalom weitaus besseren Eva-Maria Brem.

Grünwalds Teamkollegin Katharina Truppe scheidet nach einer entsprechend guten Fahrt aus. Bei der Einfahrt in den Zielhang lehnt sie sich leider zu weit nach ihnen, sodass sie das Wegrutschen nicht verhindern kann. Auch die Eidgenossinnen Michelle Gisin und Lara Gut konnten den Lauf nicht zu Ende fahren.

Wenn wir den ersten Durchgang kurz charakterisieren, ist Mikaela Shiffrin, und das ist überhaupt nichts Neues, wieder einmal eine Klasse für sich. Lässt man die US-Amerikanerin einmal weg, zeichnet sich eine durchaus spannende Entscheidung ab. Zwischen der Zweitklassierten und der auf Position zehn gereihten Athletin liegen gerade einmal acht Zehntelsekunden. Ungeachtet der Machtdemonstration der Halbzeitführenden sind die beiden Hausherrinnen Velez-Zuzulová und Vlhová heiß auf einen Stockerlplatz. So oder so wird sie das slowakische Heimpublikum ins Ziel hinunterpeitschen.

Aktueller Zwischenstand nach 45 Rennläuferinnen

Offizieller FIS Zwischenstand:  Slalom der Damen in Jasná

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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