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Mikaela Shiffrin geht in der Sommervorbereitung einen neuen Weg

Mikaela Shiffrin geht in der Sommervorbereitung einen neuen Weg (Foto: Skiweltcup.TV / Walter Schmid)

Mikaela Shiffrin geht in der Sommervorbereitung einen neuen Weg (Foto: Skiweltcup.TV / Walter Schmid)

Es ist kein Geheimniss, Mikaela Shiffrin ist zur Zeit die stärkste Alpine-Skirennläuferin und klare Anwärterin auf den Gesamtweltcup in der Saison 2018/19. Die 23-Jährige aus Vail, Colorado, dominiert seit Jahren das Geschehen auf den Slalomhängen dieser Welt. Nach ihrem Weltcupdebüt im Skiweltcup, am 11.03.2011, feierte die US-Amerikanerin beim Slalom von Are am 20.12.2012, ihren ersten Weltcupsieg. 31 weitere Slalomerfolge folgten.

In ihrer zweiten Paradedisziplin, dem Riesentorlauf, stand Shiffrin erstmals beim Skiweltcup-Auftakt 2014/15 in Sölden auf dem obersten Podestplatz. Fünf weitere Siege im Riesenslalom folgten. Neben Slalom und Riesentorlauf stehen auch drei Erfolge im Parallelslalom und ein Sieg in der Alpinen Kombination auf ihrer Habenseite.

Die Doppel-Olympiasiegerin und dreifache Weltmeisterin hat in der abgelaufenen Saison nun auch noch die Speed-Disziplinen ins Visier genommen. Und was Shiffrin ins Auge fasst, wird meistens mit Erfolg belohnt. So konnte sich die US-Amerikanerin am 12.02.2017 in Lake Louise über ihren ersten Erfolg in der Abfahrt freuen.

Einzig im Super-G fehlt ihr noch ein Sieg, oder wenigstens ein Podestplatz. Diesen Platz auf dem Podium verpasste sie beim Super-G in Cortina d’Ampezzo (29.01.2017) als Vierte äußerst knapp. In der vergangen Saison konnte sich Shiffrin beim Super-G in Lake Louise (03.12.2017) über einen fünften Rang freuen.

Die zweifache Gesamtweltcupsiegerin hat den Sommer mit ihrem Freund Mathieu Faivre verbracht, Sponsorentermine wahrgenommen und viele Auszeichnungen entgegengenommen. Trotzdem verbrachte sie viele Stunden im Fitnessstudio. Das Quälen in der Kraftkammer soll sich im Skiweltcup und bei der Ski-WM 2019 auszahlen. In Are könnte Shiffrin erneut Slalom-Geschichte schreiben, es besteht die berechtigte Hoffnung ihr viertes Slalom-WM-Gold in Folge zu gewinnen.

Wenn man die 23-Jährige bei Sponsorenauftritten sieht, scheint sich die Kraft- und Konditionsarbeit im Sommer ausgezahlt zu haben. Sie macht einen austrainierten Eindruck und fühlt sich richtig wohl. Dies ist auch wichtig wenn man bedenkt dass sie bei fünf Disziplinen an den Start gehen wird. Die Trainer und Verantwortlichen werden mit Sorgfalt und Aufmerksamkeit die Rennen auswählen. Der Fokus soll auch weiterhin auf die Kerndisziplinen Slalom und Riesenslalom gerichtet sein. Damit will man eine Überbeanspruchung oder gar einem Burn-out aus dem Weg gehen.

In Sachen Sommer-Schneetraining hat Shiffrin eine Änderung vorgenommen. Normalerweise hat sie ihr August-Trainingslager auf neuseeländischen Schnee verbracht. Wegen dem Jetlag und dem oft unvorhersehbaren Wetter, hat sie sich in diesem Jahr für Cerro Castor / Ushuaia (ARG), entschieden. In einem Telefonat mit dem US-Skiverband erklärte Shiffrin, dass sie sich im Camp großartig fühle. Besonders das Terrain, welches sie als „ein verstecktes Juwel“ bezeichnete, begeistert die Doppel-Olympiasiegerin.

Quelle: usskiandsnowboard.org

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