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Mikaela Shiffrin gewinnt auch zweiten Riesentorlauf am Semmering

Mikaela Shiffrin gewinnt auch zweiten Riesentorlauf am Semmering

Mikaela Shiffrin gewinnt auch zweiten Riesentorlauf am Semmering

Semmering – Bei dichtem Schneefall und diffusen Lichtverhältnissen wurde am heutigen Mittwoch der zweite Riesenslalom der Damen am Semmering ausgetragen. Am besten kam Mikaela Shiffrin zurecht, die bereits gestern gewinnen konnte. Die US-Amerikanerin siegte in einer Zeit von 2.09,40 Minuten. Die 1995 geborene Skirennläuferin, die ihren 25. Weltcupsieg feierte, sagte im ORF-Interview: „Ein schönes Weihnachtsgeschenk! Es war heute ein harter Kampf. Neben der Ideallinie war es schon sehr gefährlich, da war so viel Schnee. Ich habe nur probiert, auf der Spur zu bleiben. Es war schwierig, es hat einen immer wieder hergestoppt. Der Schnee ist sehr klebrig und nass.“

Zweite wurde die Französin Tessa Worley (+0,15); Viktoria Rebensburg (+0,18) aus Deutschland schwang als Dritte ab. Worley, die in dieser Saison schon zwei Rennen gewinnen konnte, beschrieb ihre Gefühle vor laufender Kamera wie folgt: „Es war so hart. Ich hätte mir nicht gedacht, dass es am Ende grün aufleuchtet. Es waren so viele Schläge, ich habe auch nichts gesehen. Ich bin schon froh, dass ich wieder am Podest bin. Aber Mikaela hat mich wieder geschlagen. Ich habe es nicht geschafft, das zu machen, was ich mir vorgenommen habe. Ich musste schauen, dass ich auf den Beinen bleiben. ich bin schon glücklich über meine letzten Monate, aber es kommen noch große Monate auf uns zu.“

Und Rebensburg erzählte im Interview: „Ich freue mich schon über den Podestplatz. Aber ich ärger mich auch, weil ich die letzten Tore nicht entschlossen genug gefahren bin – da habe ich den Sieg hergeschenkt.“

Offizieller FIS Endstand: 2. Riesenslalom der Damen am Semmering

Die Norwegerin Ragnhild Mowinckel (+0,23) zeigte vor allem im zweiten Durchgang eine sehr gute Fahrt und klassierte sich am Ende auf Position vier. Beste Österreicherin wurde abermals Stephanie Brunner (+0,38). Die auf Rang fünf gereihte Zillertalerin meinte im ORF-Interview: „Ich habe einfach probiert, die Fehler von gestern auszumerzen – das ist mir gut gelungen. Das oben liegt mir leider nicht, da muss ich schauen, dass ich nicht zu viel verlieren. Danach habe ich mir gesagt, jetzt habe ich nichts mehr zu verlieren. Ich hatte immer wieder Fehler in meinen Läufen – die will ich weglassen, dann reicht es vielleicht mal fürs Stockerl.“

Die Eidgenossin Lara Gut (+0,57) verlor im Kampf um die große Kristallkugel gegenüber Tagessiegerin Shiffrin erneut Punkte und schwang als Sechste ab. Die Bestzeit im zweiten Lauf gelang der Kanadierin Marie-Michèle Gagnon (+0,59), die im Finale noch 16 Plätze gutmachte und am Ende sehr gute Siebte wurde. Die Südtirolerin Manuela Mölgg (+0,94) musste sich nach dem Stockerlplatz gestern heute mit Position acht zufriedengeben. Die Gadertalerin landete vor ihrer azurblauen Mannschaftskollegin Federica Brignone (+0,96). Zehnte wurde Ricarda Haaser aus Österreich; die Athletin vom Achensee hatte genau eine Sekunde Rückstand auf Shiffrin.

Die routinierte Salzburgerin Michaela Kirchgasser (+1,39) landete auf Position zwölf. Im anschließenden TV-Gespräch resümierte sie: „Ich muss sagen, ich bin froh, dass ich herunten bin. Mit den acht Zehntel habe ich mir zuerst gedacht: Naja. Aber es ist doch sehr schwierig. Man darf nie von der Spur wegkommen, sonst reißt es dir gleich den Ski weg. Die Bedingungen sind noch schwieriger geworden, es ist richtig finster. Es ist schön, dass es schneit. Aber wie es bei uns Skifahrern immer ist mit dem Schnee. Brauchen tun wir ihn, aber, wenn er kommt, ist er lästig!“

Die Liechtensteinerin Tina Weirather (+1,51) klassierte sich auf Rang 14 und war um fünf Positionen besser als die Swiss-Ski-Vertreterin Simone Wild (+1,98), die als 28. des ersten Durchgangs im Finale noch einige Plätze gutmachte. Die ÖSV-Athletin Katharina Truppe (+2,35) schwang als 23. ab. Hier ist ihre Meinung: „Zufrieden bin ich nicht, aber ich bin froh, dass ich heil herunten bin. Die größte Herausforderung war sicherlich das Flachstück, das kann ich nicht so gut. Das werden wir versuchen, in den nächsten Rennen in den Griff zu bekommen.“

Die Österreicherin Anna Veith (25., +2,68) sah ihren zweiten Auftritt am Semmering und demzufolge ihr zweites Comebackrennen als sehr positiv an. Sie sagte im Interview: „Ich habe gewusst, dass es sehr schwierig wird, dass es Mut braucht. Aber ich bin froh, dass ich es gemacht habe. Ich kann Schlüsse ziehen, was ich im Training anders machen muss. Ich brauche noch viel mehr Umfang, meinen Rechtsschwung muss ich verbessern und am Timing muss ich arbeiten. Ich bin sehr froh, dass 2016 vorbei ist. Es war ein sehr langer, harter Weg – ich bin froh, dass ich es noch mit einem Rennen abschließen konnte.“

Morgen wird das Ski-Kalenderjahr 2016 mit einem Slalom der Frauen beendet. Da kann Shiffrin ihren dritten Sieg innerhalb von 72 Stunden feiern und einen großen Schritt in Richtung Gesamtweltcupsieg machen.

Offizieller FIS Endstand: 2. Riesenslalom der Damen am Semmering

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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