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Mikaela Shiffrin gewinnt Nachtslalom der Damen in Are

© Kraft Foods  /  Das Siegerbild mit Mikaela Shiffrin in der Mitte

© Kraft Foods / Das Siegerbild mit Mikaela Shiffrin in der Mitte

Hochspannung war angesagt, beim Nachtslalom der Damen im schwedischen Are. Mit einem fulminanten Lauf holte sich die 17-Jährige US Amerikanerin Mikaela Shiffrin ihren Premierensieg in einer Gesamtzeit von 1:45.36 Minuten vor der Schwedin Frida Hansdotter (+ 0.29) und der Weltcupgesamtführenden Tina Maze (+ 0.52) aus Slowenien. Tina Maze steht damit in dieser Saison zum neunten Mal auf dem Podium, dies gelang vor Weihnachten noch keiner anderen Athletin.

Auch in Abwesenheit von Lindsey Vonn dürften die US-Damen jubeln. Mikaela Schiffrin sorgte mit ihrem 1. Weltcuperfolg bereits für den fünften Sieg der US-Damen in diesem Winter. Insgesamt hält das US-Skiteam bereits bei 9 Siegen.

Neben dem 1. Weltcuperfolg, darf sich Mikaela Shiffrin auch über das rote Leiberl für die Führung im Slalom Weltcup freuen.  Die US-Amerikanerin hat 22 Punkte Vorsprung auf Maria Höfl-Riesch.

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Offizieller FIS Endstand: Nachtslalom der Damen in Are

Wer hat gewonnen ?

Wer hat gewonnen ?

Mikaela Shiffrin: „Es wird eine Zeit brauchen, bis sich das setzt. Es hat Spaß gemacht, hier zu fahren. Ich glaube, manchmal passieren solche Dinge.“

Tina Maze: „Ich bin sehr zufrieden. Der zweite Lauf war sehr schnell gesetzt. Jetzt ist Weihnachten und ich freue mich auf eine kleine Pause, die ich auch brauche.“

Die Schwedin Maria Pietilae-Holmer (+ 1.21) verpasste das Podium und reihte sich vor der Kanadierin Erin Mielzynski (+ 1.35) und ihrer Teamkollegin Nathalie Eklund (+ 1.39) auf dem 4. Rang ein.

Hinter der Slowakin Veronika Velez Zuzulova (+ 1.54) und Tanja Poutiainen (+ 1.76) aus Finnland klassierte sich Michaela Kirchgasser als beste ÖSV Rennläuferin auf dem 9. Rang.

Michaela Kirchgasser: „Es ist recht gut gegangen. Ich hab versucht, alles zu mobilisieren. Es ist unten recht zach gegangen, da war ich etwas zu hart unterwegs.“

Riesig war die Freude bei der Schweizerin Wendy Holdener (+ 1.92), die der zweitschnellsten Zeit im Finaldurchgang und Platz 10, ihr bestes Weltcupresultat anschreiben konnte.

Alles andere als gut lief es für die große Favoritin Maria Höfl-Riesch, die sich am Ende mit dem 11. Platz begnügen musste. Geknickt, aber professionell stand sie nach dem Rennen im Zielraum Rede und Antwort.

Maria Höfl Riesch: „Wenn ich mit dem elften Platz zufrieden wäre, dann wäre etwas verkehrt. Es ist heute einfach nicht rundgelaufen. Bereits im 1. Durchgang habe ich einen großen Fehler gehabt. Im zweiten war kein grober Fehler dabei, ich bin einfach etwas zu lang und zu viel auf der Kante gestanden. Ich hätte viel mehr die Ski gehen lassen müssen, das ist mir leider nicht gelungen heute. Aber es kommen auch wieder andere Tage. Wenn man um die Slalomweltcupkugel mitfahren will kann man sich einen solchen Patzer eigentlich nicht erlauben. Jetzt heißt es in der kurzen Pause Energie tanken und dann müssen wir es am Semmering einfach besser machen. Es fehlt auch nicht so viel wie es heute ausschaut.“

DSV Trainer Thomas Staufer: „Da war sicher nicht was wir von Maria erwarten. Klar ist es eine Enttäuschung, das Resultat ist nicht gut. Wir müssen im Slalom besser sein. Woran es schlussendlich gelegen hat, wir sind jetzt zwei Monate unterwegs und das ist schon kräftezehrend. Aber eine Maze hat es auf der anderen Seite auch geschafft und die hat das gleiche Programm gemacht. Es war aber auch vom Skifahren nicht ganz so sauber gefahren, aber das müssen wir uns noch anschauen.“

Auch nicht zufrieden mit ihrer Platzierung war, beim letzten Rennen vor der Weihnachtspause, Lena Dürr, die sich hinter der Österreicherin Nicole Hosp auf dem 17. Rang einreihte.

Lena Dürr: „Ich bin schon etwas enttäuscht. Ich starte im Slalom unter den Top 15 und da will ich natürlich hin, möglichst in die Top 10. In Aspen ist mir das eigentlich schon sehr gut gelungen und ich wollte heute an der Leistung anknüpfen was mir nicht ganz gelungen ist. Ich war nach St. Moritz etwas krank deshalb fehlt mir auch etwas die Kraft und die Spritzigkeit.“

Nicole Hosp: „Es ist für mich schon positiv, endlich wieder ein Slalom Ergebnis im Ziel zu haben. Es war noch nicht das, was ich mir vorgenommen habe. Im Training fahre ich schon sehr gut, aber die Umsetzung ins Rennen klappt noch nicht, aber das verständlich, wenn einem die Sicherheit fehlt.“

Noch schlechter erging es Jessica Depauli (AUT), Carmen Thalmann (AUT) und Christina Geiger (GER), alle drei schieden im Finallauf aus.

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