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Mikaela Shiffrin gewinnt überlegen Riesentorlauf von Courchevel

Mikaela Shiffrin dominiert auch Riesentorlauf in Courchevel

Mikaela Shiffrin dominiert auch Riesentorlauf in Courchevel

Courchevel – Die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin hat den Riesenslalom von Courchevel füpr sich entschieden. In einer Zeit von 2.02,40 Minuten verwies die 22-Jährige die Konkurrenz klar hinter sich. Die Lokalmatadorin Tessa Worley machte im zweiten Lauf sechs Plätze gut und wurde am Ende mit einem Rückstand von 0,99 Sekunden auf Shiffrin Zweite. Manuela Mölgg (+1,01) aus Südtirol klassierte sich nach Sölden und Killington abermals auf dem sehr starken dritten Rang.

Shiffrin betonte nach ihrem 34. Sieg bei einem Weltcuprennen im ORF-Interview: „Ich habe mir gedacht, ich fliege da oben raus. Aber ich habe weitergekämpft. Der zweite Lauf war sehr direkt – normalerweise fahre ich da nicht so gut. Aber ich habe mich gut gefühlt und reingekämpft.“

Worley bilanzierte ihren Arbeitstag wie folgt: „Es war ein sehr knappes Rennen. Oben bin ich nicht so gut reingekommen, aber unten habe ich mich sehr gut gefühlt!“

Mölgg wurde Dritte. Pech hatte die Norwegerin Ragnhild Mowinckel, die als Vierte lediglich um eine winzige Hundertstelsekunde am Podest vorbei fuhr. Dahinter reihte sich ihre Teamkollegin Nina Haver-Løseth (+1,30) auf Platz fünf ein. Sechste wurde die abermals stark fahrende Mélanie Meillard (+1,33) aus der Schweiz. Als zweitbeste Französin schwang Adeline Baud Mugnier (+1,67) auf Rang sieben ab. Die azurblaue Starterin Marta Bassino, zur Halbzeit noch auf dem sehr guten zweiten Platz gelegen, wurde am Ende Achte. Ihr Rückstand auf Shiffrin betrug 1,75 Sekunden.

Die beiden Swiss-Ski-Damen Wendy Holdener (+1,81) und Lara Gut (+1,87) rundeten die besten Zehn des letzten Riesentorlaufs der Damen vor Weihnachten ab. Viktoria Rebensburg (+2,21) aus Deutschland hatte die ersten beiden Riesenslaloms dieser Saison für sich entschieden. Heute klassierte sie sich nur auf Rang 14. In der Endabrechnung war sie nur um drei Hundertstelsekunden schneller als Ricarda Haaser aus Österreich, die 15. wurde. Die Dame vom Achensee meinte: „Es war sicher wieder ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. So wie es im Training ist, wo es schon richtig gut geht, war es jetzt nicht. Aber es sind ja noch einige Rennen heuer.“

Stephanie Brunner (+2,46) konnte nicht an ihre guten Leistungen anknüpfen. Nach zwei vierten Plätzen in Sölden und Killington reichte es bloß für Position 18. Die Tirolerin resümierte: „Unten bei der Ausfahrt brechen zwei Tore, da muss man runder reinfahren. Das habe ich nicht richtig erwischt. Aber mein Gott, ist mal ein Rennen in die Hose gegangen. Das kann passieren, da darf ich mich nicht rausbringen lassen.“

Elisabeth Kappaurer (+2,77) aus Vorarlberg belegte den 21. Rang. Die Eidgenossin Simone Wild (+3,16) büßte im Finale sieben Plätze ein und wurde am Ende des Tages mit Position 24 belohnt. Die Kärntnerin Carmen Thalmann (+3,57) schwang als 27. ab; Eva-Maria Brem aus Tirol, ihres Zeichens 2015 die letzte Siegerin in Courchevel, ergatterte als Letzte einen kleinen Weltcupzähler. Der nächste Riesenslalom der Damen findet wenige Tage nach Weihnachten in Osttirol, genauer gesagt in Lienz statt. Hoffen wir, dass es da für Brem und Co. besser läuft.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Offizieller FIS Endstand: Riesenslalom der Damen in Courchevel

 

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