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RENNEN ABGESAGT: Die Alpine Kombination der Damen in St. Moritz ist abgesagt

Mikaela Shiffrin hat die Halbzeit-Kombiführung in St. Moritz inne

Mikaela Shiffrin hat die Halbzeit-Kombiführung in St. Moritz inne

St. Moritz – Mit der Super-Kombination der Damen wird am heutigen Freitag das Ski-Weltcup-Wochenende in St. Moritz eingeläutet. Nebel, Schneefall und eine schlechte Sicht sorgten dafür, dass die FIS und die Organisatoren das Programm auf den Kopf gestellt haben. So wurde mit dem Torlauf begonnen. Die offizielle FIS Startliste (gleich nach Eintreffen) und den FIS Liveticker für den Alpinen Kombi-Super-G finden sie (gleich nach Eintreffen) im Menü oben.

Die Super-Kombination der Damen wurde wegen Nebel abgesagt. Der morgige klassische Super-G wird kombiniert mit dem Kombi-Super-G. Weitere Informationen folgen in Kürze in einen eigenen Bericht.  

In Führung liegt – wie kann es anders sein – Mikaela Shiffrin. Die US-Amerikanerin kam oben nicht zurecht und fängt erst dank eines furiosen Schlussteils die Schweizerin Wendy Holdener ab. Zum Vergleich: Shiffrin benötigt für den Durchgang eine Zeit von 42,53 Sekunden; der Rückstand der amtierenden Weltmeisterin beträgt 39 Hundertstelsekunden.

Im Interview berichtet Shiffrin: „Es ist ein schneller Slalom. Ich habe angegriffen, bin eigentlich gut skigefahren. Aber leider habe ich einen Fehler gemacht, daher bin ich nicht sicher, ob dieser Vorsprung für den Super-G reicht.“

Holdener antwortet: „Ich würde sagen, es war ein solider Lauf. Ich wusste, es geht noch mehr. Es war richtig aggressiv, fast zu aggressiv für mich. Jetzt freue ich mich auf den Super-G – ich hoffe, wir können fahren. Ich denke nicht, dass es ein Zweikampf wird – es werden noch viele andere mitreden.“

Die Slowakin Petra Vlhová (+1,21) schwingt als Dritte ab. Ebenfalls eine sehr gute Fahrt zeigt Holdeners Mannschaftskollegin Michelle Gisin (+1,21) auf Rang vier. Ein sehr gutes Zwischenergebnis kann von österreichischer Seite aus berichtet werden. So schwingen Ramona Siebenhofer (+1,30), Elisabeth Kappaurer (+1,33), Ricarda Haaser (+1,55) und Stephanie Brunner (+1,71) auf den Positionen sechs, sieben, acht und zwölf ab.

Siebenhofer analysiert den Slalom wie folgt: „Ich bin sehr zufrieden, konnte doch einige Slalomläuferinnen hinter mir lassen. Ich habe endlich die Trainingsleistung umsetzen können.“

Kappaurer weiß zu erzählen: „Ich bin endlich mal ein gutes Slalom-Rennen gefahren. Jetzt hoffe ich halt, dass der Super-G stattfinden kann.“

Die azurblaue Athletin Federica Brignone (+1,43) und die Slowenin Maruša Ferk (+1,71) durchbrechen die rot-weiß-rote Phalanx. Die Italienerin befindet sich auf dem siebten Platz, ihre Konkurrentin auf Position zehn. Dazwischen landet auch die Slowenin Ana Bucik (+1,56) als Neunte.

Rahel Kopp aus der Schweiz befindet sich auf Platz 14. Ihr Rückstand auf Shiffrin beträgt 2,06 Sekunden. Die Vorarlbergerin Christine Scheyer befindet sich direkt hinter der Swiss-Ski-Dame und ist um eine Hundertstelsekunde langsamer als sie. Die Südtirolerin Hanna Schnarf (+2,60) kam im sehr kurzen Torlauf erstaunlich gut zurecht und liegt auf Position 18.

Lara Gut (+2,81) aus der Schweiz möchte mit der Piste Frieden schließen. Denn sie verletzte sich ja im Rahmen der Heim-WM im Februar 2017 beim Einfahren für den Kombi-Slalom schwer. Derzeit ist sie 19. Lindsey Vonn aus den USA will nach dem mehr als verkorksten Wochenende in Lake Louise wieder Fuß Fassen. 3,33 Sekunden Rückstand auf die im Slalom erfahrungsgemäß stärkere Shiffrin bringen ihr den 23. Teilplatz.

Unter anderem sind Lena Dürr aus Deutschland und Denise Feierabend aus der Schweiz ausgeschieden. Dennoch ist es schwer zu sagen, wer eigentlich bei der Kombination die Nase vorne haben wird. In den letzten sieben Bewerben gab es sieben verschiedene Siegerinnen.

Trotzdem kann es sein, dass Shiffrin ihren zweiten Kombi-Sieg in Folge einfährt. Holdener, Brignone und Gisin sind heiße Anwärterinnen aufs Podium. Nach dem jetzigen Stand der Dinge zählen Barthet, Ferk, Siebenhofer, Haaser, Kappaurer, Schnarf und Vonn zum erweiterten Favoritenkreis. Doch das kann alles Makulatur sein, zumal eine Fortsetzung des Super-G Rennens wegen des Nebels im oberen Teil fraglich ist.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Offizieller FIS Zwischenstand: Alpine Super Kombination der Damen in St. Moritz – Slalom

Skiweltcup Kalender / Termine der Damen Saison 2017/18
& Olympische Winterspiele Ski Alpin 2018

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