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Mikaela Shiffrin ist und bleibt ein Phänomen

Mikaela Shiffrin ist und bleibt ein Phänomen

Mikaela Shiffrin ist und bleibt ein Phänomen

Aspen – Selbst, wenn sie in den beiden letzten Technikrennen vor heimischer Kulisse in Aspen nicht auf dem obersten Treppchen stand, ist die erst 22-jährige US-amerikanische Skirennläuferin Mikaela Shiffrin ein Phänomen. Erstmals sicherte sie sich den Gewinn der großen Kristallkugel. Und dass sie den Torlauf nach Belieben dominiert, ist klar.

Ab und zu, so die junge Lady, redet sie sich ein, dass sie in einem Traum lebe. Auch wenn die Vorsprünge auf die Konkurrenz im Torlauf oft beängstigend groß waren, ist Shiffrin beständig geblieben. Viermal konnte sie den Slalom-Weltcup für sich entscheiden. Nur eine Verletzung im letzten Winter hielt sie davon ab, fünfmal in Folge mit der kleinen Kugel am Ende der Saison in die Kamera zu lächeln. Und jetzt gesellt sich der große Kristallbecher dazu.

31 Rennsiege: Diese Errungenschaft ist beachtlich. Keine andere Athletin war in Shiffrins Alter so erfolgreich. Auch ihre Teamkollegin Lindsey Vonn nicht. Was Shiffrin und Vonn eint, ist nicht nur der Pass, sondern der ungesättigte Ehrgeiz und der eiserne Wille. Vonn möchte den Uraltrekord von Ingemar Stenmark brechen, was Rennsiege betrifft. Und Shiffrin, die immer die Beste, Vielseitigste und Konstanteste werden wollte und will, möchte immer an sich arbeiten. Im Umkehrschluss will die 22-Jährige wachsen. Dass sie in Südkorea ihre olympische Goldmedaille, die sie 2014 im russischen Sotschi errungen hat, im Slalom verteidigen will, ist so sicher wie das Amen im Gebet.

Erfolge machen hungrig. Und Shiffrin weiß, dass ihr Hunger nicht so schnell gestillt werden kann. Sie kann und wird wohl in den nächsten Jahren die prägende Figur im Damen-Skiweltcup werden. Davon ist, wenn nichts Gravierendes passiert, auszugehen. Das jugendliche Alter und die Unbekümmertheit werden ihren Teil mit Sicherheit dazu beitragen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.sueddeutsche.de (Auszug)

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