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Mikaela Shiffrin träumt von fünf Goldmedaillen bei Olympia

Mikaela Shiffrin träumt von fünf Goldmedaillen bei Olympia

Mikaela Shiffrin träumt von fünf Goldmedaillen bei Olympia

Sölden – Vor einem Jahr stand sie beim Saisonauftakt am Rettenbachferner gemeinsam mit der Österreicherin Anna Fenninger auf der höchsten Stufe des Podests des Riesenslaloms. Im Torlauf hat sie alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Die Rede ist von der erst 20-jährigen US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin.

Zu früheren Zeiten sprach Shiffrin, dass die mittlerweile zurückgetretene Marlies Schild ein Idol war. Nun zählt die US-Amerikanerin selbst zur Crème de la Crème der Damen-Slalom-Welt. Sie blickt in die Zukunft und erinnert sich, dass es cool war, mit Fenninger vor einem Jahr gemeinsam auf der obersten Stufe zu stehen. „Die Salzburgerin ist eine großartige Läuferin; ich bewundere ihren Stil“, sagt Shiffrin.

In Zukunft will sich Shiffrin neben den obligatorischen Starts in den technischen Disziplinen sowohl im Riesentorlauf verbessern als auch bei Speedrennen im Einsatz sein. Sie hofft, nicht ihre Stärke einzubüßen. Aber bei den Trainings in Chile hat sie eine gute Figur auf den langen Skiern gemacht. Im letzten Winter beendeten die US-Damen Lindsey Vonn und Mikaela Shiffrin die Saison auf den Plätzen drei und vier in der Gesamtwertung. Und die junge Shiffrin prophezeit, dass es heuer ein fantastisches Duell, ja einen harten Kampf zwischen Fenninger und Vonn geben wird, was die große Kristallkugel betrifft.

Im Sommer gab es etwas Wirbel rund um die Salzburgerin. Spontan erklärte Shiffrin offensiv, sich an die Seite der ÖSV-Athletin zu stellen. Für die US-Amerikanerin ist Fenninger die wichtigste Person im Weltcup. Und nicht nur die Fans und der Skisport brauchen die rot-weiß-rote Athletin, sondern auch die Athletinnen selber. Außerdem betonte Shiffrin, dass sie sich in die Lage Fenningers gut reinfühlen konnte.

Auch wenn es im bevorstehenden Winter kein Großereignis bevorsteht, will Shiffrin beide Kugeln in den technischen Disziplinen am Ende eines langen und kräftezehrenden Skijahres in die Höhe stemmen und mehr Weltcupzähler als in der Saison 2014/15 auf ihrem Konto verbuchen. Außerdem hat sie einen Traum, fast schon Ambitionen. Sie will bei den Olympischen Disziplinen fünf Goldmedaillen holen. „Für mich wäre das ein gutes Leben“, sagt die US-Amerikanerin und muss dabei lachen. Aber irgendwann will sie in allen Disziplinen so stark sein, dass man sich das vorstellen kann. Möglich ist alles, nichts ist unmöglich.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: sportnet.at

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