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Mikaela Shiffrin übt harte Kritik am Rennkalender

Mikaela Shiffrin übt harte Kritik am Rennkalender

Mikaela Shiffrin übt harte Kritik am Rennkalender

Spindlermühle – Die US-amerikanische Skirennläuferin Mikaela Shiffrin nimmt sich kein Blatt vor dem Mund. Im Vorfeld des heutigen Riesenslaloms im tschechischen Spindlermühle, bei dem sie den dritten Platz belegte, kritisierte sie den Rennkalender hart.

Im Hinblick auf das Chaos in Sotschi erzählte die Gesamtweltcupsiegerin, dass der Rennkalender lächerlich ist. Bei einem ORF-Interview schnitt sie die Rennabsagen wegen schlechter Witterung an. Die in wenigen Tagen 24 Jahre alt werdende Athletin hatte im Vorfeld auf die (nicht stattgefundenen) Renneinsätze in Russland verzichtet.

Was in Bansko und dann in Sotschi passierte, sei logistisch ein Wahnsinn für die Skifirmen und für die Sportler wegen der Überbeanspruchung gefährlich. Die hohen Kosten, der Transport und die langen Reisen können den Sport umbringen, und das direkt nach der Ski-WM in Schweden.

Bleibt ein Trost für Shiffrin. Die große Kugel für den Gesamtweltcup kann ihr niemand nehmen. Auch im Slalom ist sie uneinholbar vorne. Lediglich im Riesentorlauf ist die Entscheidung vertagt worden. Aber Hand aufs Herz: Wer wird der US-Lady die 97 Punkte Vorsprung, die sie auf die heutige Tagessiegerin Petra Vlhová  aus der Slowakei hat, noch streitig machen?

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.krone.at

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