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Mikaela Shiffrin und ihr emotionalster Sieg

Mikaela Shiffrin und ihr emotionalster Sieg

Mikaela Shiffrin und ihr emotionalster Sieg

Slalomsieg Nr. 10 in Serie daheim in Killington, dort wo alles begann. Von ihren bislang 22 Weltcupsiegen wohl mit einer der emotionalsten für Mikaela Shiffrin: Wegen der Tausend Fans, die für sie zum Rennen gekommen waren – und ganz besonders wegen ihrer Oma Pauline (95)

In ihrer aktuellen Slalom-Dominanz reicht Mikaela Shiffrin eine Passage, in der sie ein Rennen gewinnt. In Killington war es die Vertikale unmittelbar vor dem Ziel, dort holte sie schon im ersten Lauf ihre Zeit – am Ende waren es diesmal 0,73 Sekunden Vorsprung.

Aber ja: Man hat Mikaela schon spielerischer im Slalom durch die Stangen tanzen sehen. Im „Herz der grünen Berge“ zu gewinnen war schwieriger, als anderswo. Mikaela ist East-Coast-Skier: Im Lebanon stand sie als Kind zum ersten Mal auf Skiern – und in Vermont wurde sie zur Atomic-Racerin. Als sie 2013 die Burke Mountain Academy abschloss, da war Mikaela Shiffrin bereits Weltmeisterin. Dennoch, oder gerade deshalb: Die Heimrennen in Killington, waren für die Nummer 1 der Skiwelt kein leichtes Spiel.

PAULINE (95): IHR GLÜHENDSTER FAN ERSTMALS LIVE DABEI

Das lag viel weniger am Umstand, dass Mikaela in letzter Zeit auf nicht allzu viele gute Trainingstage in ihrer Paradedisziplin gekommen war. Es lag teilweise an der enormen Begeisterung, die sie im größten Skigebiet des Ostens auslöst. Kaum Damenrennen im Weltcup können mit der Zuschauerkulisse mithalten. Und inmitten der Tausenden Shiffrin Fans: eine rührende, alte Dame mit 95 Jahren im Rollstuhl, Mikaelas Großmutter Pauline. Ihr treuester, ältester, glühendster Fan ist erstmals live dabei. Bei den Rennen in Europa stellt sich Oma Pauline jeweils mitten in der Nacht den Wecker – und in Killington ließ sie es sich nicht nehmen, ihre Enkeltochter vom Ziel aus anzufeuern. „Es ist für mich wirklich aufregend, dass sie da ist, ich bin so stolz auf meine Großmutter und ich liebe sie über alles“, sagte die Atomic-Athletin.

Wie schön war das, als diese rührende alte Dame am Ende ihrer Enkelin zujubeln konnte, weil diese gerade den 10. Slalom, in dem sie gestartet war, in Serie gewonnen hat und den Vorsprung im Gesamtweltcup auf 157 Punkte ausgebaut hatte. Nach drei Rennen, wohlgemerkt, und dazu noch an Thanksgiving, einem wichtigen Feiertag für die Amerikaner. Die Shiffrin-Show könnte am Wochenende in Lake Louise bei ihrem Abfahrtsdebüt schon weitergehen. „Ihre Stärke hat in allen Disziplinen beeindruckt“, lobt sie Atomic Racing Manager Christian Höflehner, wie auch die gesamte Skiwelt.

Auch eine zweite Atomic-Athletin feierte in Killington gebührend Thanksgiving: Sofia Goggia fuhr im 39. Rennen ihrer Weltcupkarriere im Riesentorlauf von Killington erstmals auf das Podium – Platz 3.

Quelle: Atomic.at

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