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Mit Marc Gisin geht es wieder bergauf

© Kraft Foods / Mit Marc Gisin geht es wieder bergauf

© Kraft Foods / Mit Marc Gisin geht es wieder bergauf

Engelberg – In der letzten Saison beeinträchtigen Schlafstörungen die Karriere des Schweizers Marc Gisin. Nun soll es mit dem Eidgenossen, dessen Schwestern Michelle und Dominique auch im Weltcup für Furore sorg(t)en, wieder bergauf gehen.

Was war geschehen? Der 199 cm große Hüne belegte in dieser Saison in Val d’Isère den 35. Platz in der Abfahrt. Kurze Zeit später musste er den Ski-Winter abbrechen. Starke Erschöpfungssymptome machten eine Fortsetzung unmöglich. Die Mediziner fanden eine posttraumatische Belastungsstörung heraus.

Diese Krankheit ist mit Schlafstörungen verknüpft und kann auf den schweren Sturz des Eidgenossen 2015 in Kitzbühel zurückzuführen sein. Im Januar 2015 verletzte sich der Swiss-Ski-Athlet schwer, er erlitt bei einem Sturz an der Hausbergkante sowohl eine Gehirnblutung als auch ein Schädel-Hirn-Trauma.

Jetzt will es Marc Gisin wieder wissen. Die guten Trainingsergebnisse in Zermatt im Vergleich mit seinen Freunden Mauro Caviezel, Beat Feuz, Carlo Janka und Patrick Küng stimmen ihn positiv. Ferner setzt Gisin auf Experten, die beispielsweise Hermann Maier nach dessen schweren Motorradunfall behutsam wieder an die Spitze geführt haben. Andi Evers steht der Abfahrtsgruppe als Coach vor und Reinhard Ronacher hat sich als Konditionstrainer des „Herminators“ einen Namen gemacht. Und letzterer versucht dem Schweizer mit viel Grundlagen- und Ausdauertraining wieder zu alter Stärke zu verhelfen.

So wird Marc Gisin bei den ersten Weltcup-Speedrennen im Olympiawinter 2017/18 dabei sein. Diese finden bekanntlich auf kanadischem Schnee in Lake Louise statt.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.blick.ch

 

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