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Mitfavoritin Gagnon stürzte bei Kombi-Slalom und denkt bereits an Spezialslalom

Marie-Michele Gagnon (CAN)

Marie-Michele Gagnon (CAN)

Sotschi – Zugegeben, nach ihrem Sieg bei der Super-Kombination in Altenmarkt-Zauchensee war die Kanadierin Marie-Michele Gagnon eine Mitfavoritin auf olympisches Edelmetall.  Doch nach einem 21. Platz nach der Abfahrt kam die Skirennläuferin beim Slalom zu Sturz und renkte sich die linke Schulter aus.

Der kanadische Alpinsprecher Keith Bradford sagte am Ende des Rennens, dass die Geschichte rund um Gagnon natürlich sehr besorgniserregend sei. In seinen Augen befand sich die Sportlerin in der Form ihres Lebens und war sicher eine Medaillenkandidatin.

Was war geschehen? Nach dem 21. Rang in der Abfahrt schwor sich Gagnon, auf dem steilen, glatten Slalomhang Vollgas zu geben, in der Hoffnung, verlorene Zeit aufzuholen.  Aber sie verpasste ein Tor, fiel mit dem Gesicht voraus auf den festgetretenen Schnee und kullerte den Hügel hinunter.

Im örtlichen Krankenhaus unterzog sie sich sofort einer Untersuchung, um festzustellen, was passiert war. „Sie soll noch am Riesentorlauf und Slalom teilnehmen, aber derzeit ist nicht klar, ob sie dazu imstande ist“, wird Team-Pressesprecher Keith Bradford zitiert.

Noch heute Morgen sprach Gagnon davon, dass diese Saison wirklich gut ist und sie mit konstanten Ergebnissen aufwarten konnte. Noch vor den Olympischen Winterspielen konnte die Kanadierin eine lange Durststrecke beenden. 30 Jahren mussten die Damen mit der rot-weiß-roten Fahne mit dem roten Ahornblatt in der Mitte auf einen Sieg in einem Kombinationsbewerb warten, nicht nur für kanadische Wintersportfans eine gefühlte Ewigkeit.

Die Kombination, die im Laufe der Zeit reformiert wurde, besteht heute aus einem Super-G oder einer Abfahrt und einem einzigen Slalomdurchgang. Bei einem Super-G werden technische Skirennläufer wie beispielsweise Gagnon begünstigt. Die olympische Kombination war ein Mix aus Abfahrt und Slalom. Dementsprechend groß war der Rückstand nach dem ersten Bewerb; so riss die Kanadierin 2,7 Sekunden auf die zur Halbzeit führende Julia Mancuso aus den USA, die später Dritte werden sollte, auf.

Gagnon hoffte, dass der Rückstand innerhalb zwei Sekunden sich einpendeln sollte. Doch leider wurde er etwas größer. Dennoch war die Kanadierin zufrieden, zumal sie ja, wie angedeutet, keine Abfahrerin im herkömmlichen Sinn ist.

Auch wenn sie heute nicht ins Ziel kommt, kann die 1989 geborene Skirennläuferin glücklich sein. Sie feierte am Sonntag ihren sechsten Jahrestag in der Beziehung mit dem US-Amerikaner Travis Ganong. Dieser wurde in der Spezialabfahrt sehr guter Fünfter und ließ u.a. seinen Landsmann und vielleicht anhand der Trainingsergebnisse höher eingeschätzten Bode Miller hinter sich.

Gagnon gibt sich dennoch optimistisch, was ihre Zukunft betrifft. Sie sagte, dass es nicht ihre letzten Olympischen Spiele seien.  Zur Komplettheit kann man noch anführen, dass die Deutsche Maria Höfl-Riesch ihre Kombi-Goldmedaille von Vancouver erfolgreich verteidigte. Sie kam vor der Österreicherin Niki Hosp und eben Julia Mancuso aus den USA ins Ziel.

Wir hoffen dass die Verletzung Gagnon nicht hindert, am Freitag in einer Woche, im Slalom auf Medaillenjagd zu gehen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.canada.com (Auszug)

 

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