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Motiviert neues Material Martina Schild zu neuen Höchstleistungen?

 

© Kraft Foods / Martina Schild

© Kraft Foods / Martina Schild

Grindelwald – Der vergangene Winter verlief für die eidgenössische Skirennläuferin Martina Schild nicht gerade berauschend. Noch ehe die Saison begann, zerrte sie sich das innere Seitenband. Und dies obwohl sie gerade einen Kreuzbandriss auskuriert hatte. Nichtdestotrotz fuhr sie in den ersten beiden Rennen unter die Top-15. Im zweiten Rennen schrammte sie als Vierte nur knapp am Podium vorbei.

Dann blieben die Ergebnisse aus. Erst gegen Saisonende ließ die Grindelwalderin ihre Klasse aufblitzen und fuhr einmal auf den fünften Platz und belegte zum Saisonkehraus in Schladming den 19. Platz. Ferner stieg die helvetische Skirennläuferin vom A-Kader wieder in das Nationalteam auf.

Nun zog der Sommer ins Land und die FIS beschloss neue Richtlinien, das Material betreffend. Die nicht mehr so taillierten Bretter sollen die Verletzungsgefahr senken. Schild ist sich der großen Änderung bewusst und sieht darin sogar den einen oder anderen Vorteil. Selbst wenn einige Fahrfehler nicht gleich korrigiert werden können, bieten die Änderungen für gewisse Fahrerinnen eine Chance. Und wenn sie mit dem Material zurechtkommt, kann sie vorne mitmischen. Eben dies ist ein Ziel von Martina Schild.

Die in zehn Tagen 31 Jahre alt werde Sportlerin wechselte die Skimarke und ist nun auf Stöckli unterwegs. Das neue Material ist eine bedeutende Änderung, erzählt Schild. Daher ist sie für die neue Saison topmotiviert. Zusammen mit Nadja Kamer und Fränzi Aufdenblatten will sie wieder dort anknüpfen, wo sie zu Beginn der letzten Saison aufgehört hat. Die Trainingseinheiten in Argentinien, Zermatt und Saas-Fee und in naher Zukunft vielleicht noch in Österreich sollen der Schweizerin die notwendige Sicherheit geben.

Ob Schild in Sölden und Aspen startet, steht in den Sternen. Ihre Disziplin ist der Super-G, und daher denkt sie eher an einen Start in Aspen. Ein weiteres Ziel ist das Erreichen der Top-10. Das neue Material verspricht einiges und daher kann man die Zuversicht aus Schilds Gesicht lesen. In der Abfahrt plant sie einen Neubeginn, ehe der Riesentorlauf aus Freude auf dem Programm steht. Mal sehen, wie die eidgenössische Skirennläuferin mit den Skiern auf Rennbasis zurechtkommt. Dann ist für die Silbermedaillengewinnerin von Turin 2006 alles möglich.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 
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