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Nach Dustin Cook hat es nun Jan Hudec erwischt

Jan Hudec (CAN)

Jan Hudec (CAN)

Gröden – Die kanadischen Speedspezialisten haben in diesem Jahr kein Glück. Rund zwei Monate nach dem Sturz von Super-G-Vizeweltmeister Dustin Cook hat es nun Jan Hudec erwischt. Vor einem Jahr verletzte er sich beim Training in Gröden so schwer, dass er bei keinem Rennen mehr an den Start gehen konnte. Im vergangenen Sommer trainierte Hudec in Chile und freute sich auf das Heimrennen in Lake Louise. Doch der anhaltende Schmerz war zu groß. So konnte er weder in Lake Louise noch in Beaver Creek an den Start gehen.

Der kanadische Skiverband teilte mit, dass Hudec Anfang Dezember zu Sturz kam. Die medizinischen Checks haben ergeben, dass eine erneute Operation im Januar 2016 auf dem Kalender steht, sodass eine Fortsetzung seiner Karriere im WM-Winter 2016/17 nicht gefährdet ist.

Für Hudec ist die Operation fast schon zur Routine geworden. Es ist seine neunte Knie-Operation. Achtmal, um genauer zu sein, wurde er schon am rechten Knie operiert. Die Krankenakte ist aber schon viel länger; so verletzte er sich 2004 an den Bändern, 2008 am rechten Kreuzband, just bei der WM 2009 am linken Kreuzband; 2011 brach er sich die Hand und im Jahr 2014 konnte er aufgrund anhaltender Rückenschmerzen die letzten Rennen nicht bestreiten.

In seiner Laufbahn bestritt Hudec bis dato insgesamt 105 Weltcuprennen. Zwei konnte er gewinnen, fünf Mal stand er auf dem Podest. Der in der ehemaligen Tschechoslowakei geborene Skirennläufer gewann bei der Ski-WM 2007 in Åre die Silbermedaille in der Abfahrt. Freuen konnte er sich auch über die Super-G-Bronzemedaille, die er bei den Olympischen Winterspielen im russischen Sotschi gewinnen konnte.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.fantaski.it

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